Donnerstag, 10. Dezember 2009
Futureplans.
Der Zufall spielte mir ein Jahreshoroskop für 2010 in die Hand. Wie gut, dass ich überhaupt nicht an sowas glaube, zumal es genau so klingt, wie im letzten Jahr. Scheinbar erwartet mich Erfolg und zum Anfang des Jahres die große Liebe. HaaaaHaaaa!!!!
Mittwoch, 9. Dezember 2009
London my Love.
Seit Montag wieder im schönen Berlin. Doch nur mit dem Körper. Herz und Kopf schlendern noch durch die Brick Lane. Hach, war das schön und anstrengend. Leider war fürs Kennenlernen nicht besonders viel Zeit. Wir hatten ein straffes Programm und man kann sagen, wir haben das auch sehr erfolgreich umgesetzt. In meinem Kopf steht der Plan im Sommer noch einmal hinzufliegen und dann mindestens eine ganze Woche Londonluft zu atmen.
London entpuppte sich als Stadt der Widersprüche. Protzige, wahnsinnig beeindruckende Innenstadt und kleine, zierliche, Arbeiterviertel drum herum. Trotzdem wirkt es alles ziemlich kuschelig, was wohl auch daran liegen kann, dass selbst Hauptstraßen nicht mehr als zwei Spuren haben.





London entpuppte sich als Stadt der Widersprüche. Protzige, wahnsinnig beeindruckende Innenstadt und kleine, zierliche, Arbeiterviertel drum herum. Trotzdem wirkt es alles ziemlich kuschelig, was wohl auch daran liegen kann, dass selbst Hauptstraßen nicht mehr als zwei Spuren haben.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Geschenkbilanz.
3 Geschenke sind vollständig.
Jeweils 2 sind zur Hälfte fertig.
1 besteht zumindest schon gedanklich.
3 weiter müssen noch überlegt werden.
Eigentlich ein guter Schnitt.
Freitag, 4. Dezember 2009
Off.
Donnerstag, 3. Dezember 2009
London Calling.
Glückliche Umstände - die Kleine wird 21 und das muss standesgemäß gefeiert werden - zwingen mich dazu mal wieder den Koffer zu packen. Es geht nach London, zum Tee mit der Queen, auf ein Pläuschchen mit dem Premierminister und eine Runde Versteckspielen im Tower.
Aber erstmal reiten heute Nachmittag Freunde und Familie ein, um sich die Bäuche vollzustopfen und zu Gratulieren. Happy Birthday!
Aber erstmal reiten heute Nachmittag Freunde und Familie ein, um sich die Bäuche vollzustopfen und zu Gratulieren. Happy Birthday!
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Sing it again, Ezra!
Ich wünsche mir vom Nikolaus, dass das neue Vampire Weekend Album noch im Dezember raus kommt. Geht das bitte?
Türchenalarm.
Ich zweifle an mir und meinem Sachverstand hinsichtlich weitläufiger Assoziationen. Während ich den Schokitaler mit der Kerze hinterm ersten Türchen ganz problemlos in meine Weihnachtswelt integrieren konnte, stürzt mich das Flugzeug hinter Türchen zwei in arge Verzweiflung. Was hat das denn mit Weihnachten zu tun? Reist der globalisierte Weihnachtsmann mit einer Boing voller Geschenke an? Spielt es etwa auf meine Reisepläne an? Haben sich die Damen und Herren Hersteller einfach nur einen dummen Scherz erlaubt? Ich bin gespannt, was Türchen drei morgen bereit hält.
Montag, 30. November 2009
Ohne Worte.
Mensch betritt Buchhandlung, steuert zielstrebig auf die erstbeste Person mit Schild zu und sagt: "Guten Tag, kann ich bei ihnen ein Buch kaufen?"
Ich schließe mich M. an und möchte manchen Leuten dringend einen Einführungskurs "Wie funktioniert die Welt?" ans Herz legen.
Ich schließe mich M. an und möchte manchen Leuten dringend einen Einführungskurs "Wie funktioniert die Welt?" ans Herz legen.
Decemberplans.
- Morgen wird das erste Türchen vom Kalender aufgemacht.
- Gedanken zu Weihnachtsgeschenken gibt es haufenweise. Nur an der Umsetzung muss noch intensiver gearbeitet werden.
- Die Reiselust muss befriedigt werden.
- Zum ersten Mal seit vier Jahren Berlin hat die Wohnung etwas weihnachtlichen Charme.
- Zeit für Besinnlichkeit bleibt nicht. Höchstens 10 Minuten am Wochenende.
- Pläne für den letzten Tag des Jahres müssen gemacht werden.
- Es steht noch Teil 2 vom Glühweinkontest aus.
- Ich will Bratäpfel essen.
She pours a daydream in a cup. A spoon of sugar sweetens up.
... Sun been down for days
A winter melody she plays
The thunder makes her contemplate
She hears a noise behind the gate
Perhaps a letter with a dove
Perhaps a stranger she could love...
Etwas Schöneres hat mein Montagmorgen noch nie gesehen.
Bizarre Moments.
Ein Job in einer Buchhandlung lässt einen die Welt ein bisschen anders sehen. Normalerweise dosieren sich seltsame Momente, schräge bis merkwürdige Typen und komische Erlebnisse bei mir doch eher sparsam, aber seit gut einem Monat häufen sich diese Sachen. Da bekommt man vom Straßenmusiker mal eben eine Rose geschenkt, schlägt sich mit den sonderbarsten Wünschen nach Lesestoff rum und verpackt die aberwitzigsten Sache zu netten, kleinen Geschenken. Was das ganze aber noch viel seltsamer macht, man nimmt an den unglaublichsten und eigentlich privaten Situationen teil. Beispielsweise das Pärchen inklusive Baby, dass kurz vor Feierabend noch mal durch die Buchhandlung stöbert. Eigentlich sieht man nur ihn. Er trägt das Baby auf dem einen Arm und blättert mit der freien Hand durch jede Mengen Bücher. Plötzlich hält er inne und ruft ziemlich laut: "Liebling?"... Liiiiebling?"
An dieser Stelle wird der eigentlich ganz hübsche Familienvater zum Clown. Keine Frau der Welt lässt sich in einer ziemlich vollen Buchhandlung mit "Liebling" rufen. Zum Einen nicht, weils keinen was angeht und zum Anderen müssten dann ja gleich Dutzende von "Lieblingen" um die Ecke kommen. Ich werde jedoch eines Besseren belehrt, denn keine Minute später schiebt Liebling doch tatsächlich mit einem monströsen Kinderwagen um die Ecke und strahlt den Familienvater verliebt an.
Ich dreh mich zu meinem Bücherregal um und fange innerlich lauthals an zu lachen.
An dieser Stelle wird der eigentlich ganz hübsche Familienvater zum Clown. Keine Frau der Welt lässt sich in einer ziemlich vollen Buchhandlung mit "Liebling" rufen. Zum Einen nicht, weils keinen was angeht und zum Anderen müssten dann ja gleich Dutzende von "Lieblingen" um die Ecke kommen. Ich werde jedoch eines Besseren belehrt, denn keine Minute später schiebt Liebling doch tatsächlich mit einem monströsen Kinderwagen um die Ecke und strahlt den Familienvater verliebt an.
Ich dreh mich zu meinem Bücherregal um und fange innerlich lauthals an zu lachen.
Freitag, 27. November 2009
Herzscheiße.
T. inspiriert, denn er ist verliebt. Der Süße - seines Zeichens Prinzessin für alle Fälle, Mann an den Knöpfen und immer für einen schlechten Witz zu haben - hat sein kleines Herz an ein zartes Geschöpf in Birmingham verloren. Die Umstände der Geschichte und die Geschichte an sich sind noch reichlich abstrus, dennoch kann man ein bisschen neidisch auf das frisch gefundene Glück und sein Strahlen, wenn er von ihr erzählt, sein.
Donnerstag, 26. November 2009
Was die morgendliche Gänsehaut nur noch verstärkt.
Underneath and unexplored
Islands and cities I have looked
Here I saw
Something I couldn't over look
I am yours now
So now I don't ever have to leave
I've been found out
So now I'll never explore
Islands and cities I have looked
Here I saw
Something I couldn't over look
I am yours now
So now I don't ever have to leave
I've been found out
So now I'll never explore
10 Random Things about me.
- Ich hab eine Menge Ideen, aber zur Umsetzung kann ich mich selten in vollem Maße aufraffen.
- Ich liebe Bücher. Von Tag zu Tag mehr und mit jeder einzelnen Seite.
- Ich kann grundsätzlich nicht beim ersten Weckerklingeln aufstehen. Zwei mal sechs Minuten "Noch ein bisschen schlafen" müssen drin sein.
- Ohne Musik, ohne mich. Ganz klar, ganz einfach.
- Ich bin ziemlich nachlässig was das Kontakthalten und -pflegen angeht.
- Ich bin ein absoluter Geruchsmensch. Bestimmt Gerüche rufen immer und immer wieder die gleichen Erinnerungen vor. In den meisten Fällen sind das schöne.
- Ich muss immer eine Aufgabe haben. Stillstand macht mich wahnsinnig, ebenso wie Warten.
- Wer sich zwischen mich und ein Ben&Jerry's Cherry Garcia stellt, ist lebensmüde.
- Ich heule im Kino, wie ein Schloßhund.
- Gelegentlich hab ich Angst vor meinen eigenen Assoziationen.
Sonntag, 22. November 2009
Sundayblues.
Sonntage im Sommer sind schön. Man stöbert nachmittags durch Flohmärkte, döst im Park, spaziert durch die Stadt und erholt sich ein wenig vom Wochenende.
Sonntage im Herbst und Winter sind blöd. Es wird wahnsinnig früh dunkel, die allgemeine Lustlosigkeit hält einen in fieser Art und Weise umklammert, die Versuch sich ernsthaft zu wichtigen Dingen zu motivieren ist nicht mal ansatzweise vorhanden und am liebste würde man einfach die Decke über den Kopf ziehen und verschwinden...
Sonntage im Herbst und Winter sind blöd. Es wird wahnsinnig früh dunkel, die allgemeine Lustlosigkeit hält einen in fieser Art und Weise umklammert, die Versuch sich ernsthaft zu wichtigen Dingen zu motivieren ist nicht mal ansatzweise vorhanden und am liebste würde man einfach die Decke über den Kopf ziehen und verschwinden...
Freitag, 20. November 2009
Scary Me.
Zu dritt auf dem Weg nach Haus, im Dunkeln und zu vorgerückter Stunde... Da können einem schon die schrägsten Dinge einfallen. V. philosophierte beispielsweise über eine Äußerung von J. zu(m) "Orion bel(l)t. C. rätselt was Rumpelkränze sind und kurz vor der Haustür überfallen uns Tagträume in Form nackter Männeroberkörper, die uns - als Schrippendales - leckere Frühstücksbrötchen kredenzen.
Mittwoch, 18. November 2009
At last I found I was dreaming of.
Sonntag, 15. November 2009
Now what you've got has always gone away.
Endlich hab ich Zeit über das zurückliegende Wochenende nachzudenken. Resultate dieser zwei sehr intensiven Tage:




- P. entpuppt sich als Retter aller unschuldigen Jungfrauen.
- Green Marc ist nicht nur leber- sondern auch kopffreundlich.
- Mintuu ist absolutes Teufelszeug.
- Je später der Abend, desto größer die unschönen Überraschungen.
- Gewissen Gesten werden sehr gern sehr falsch verstanden.
- Iren sind irre, aber lustig und grundsympathisch.
- K. hat das finanziell gewinnbringendste Geschäft seines Lebens gemacht.
- In Fotoautomaten krabbeln und auf Teufel komm raus nicht blinzeln wenn es blitzt ist unmöglich.
- Manchmal merkt man erst, dass ein Mensch gefehlt hat, wenn dieser dann kurzfristig wieder da ist.
- Flughafenmomente sind immer wahnsinnig emotional.
Freitag, 13. November 2009
Pläne.
C. ist auf dem Weg nach Berlin. Das Vorfreudekribbeln mischt sich mit akuter Lust heute Abend mal wieder verrückt auszugehen.
Dienstag, 10. November 2009
Frühstücksüberraschung.
Sonntag, 13 Uhr. V. und ich torkeln, noch reichlich verschlafen, ins Restaurant, um uns mit den Cousinen zum Brunch zu treffen. Wird ja auch mal wieder Zeit. Haben uns ja lange nicht gesehen. Zwischen den üblichen Sticheleien, Kaffee und Kuchen entschlüpft M. dann die Novembernachricht schlechthin. Mein erster Gedanke: " Nur weil ich müde bin, heißt das noch lange nicht, dass man mich mit solchen Nachrichten aus dem Tritt bringen kann." Nachdem er aber keine Miene verzieht und scheinbar alle außer mir eh schon Bescheid wissen, krieg ich Augen, groß wie Teetassen und fange selig an zu grinsen. V. und ich werden Großtanten.
Montag, 9. November 2009
Last leaves.
Familienausflug.
Freitag, 6. November 2009
Confession.
Ich bin hochgradig süchtig nach dem Brausepulverprickeln auf der Zunge. Allerdings nur im Himbeer-, Waldmeister- oder Orangengeschmack. Bei Zitrone krieg ich Gänsehaut, Brechreiz und Schüttelfrost.
Leben - Lektion 8.
Manchmal bin ich sehr erschrocken, wie schnell so eine Woche vorbeigehen kann. Besonders dann, wenn viel neues passiert.
B. mein dazu sinngemäß: "Die Welt dreht sich immer und immer schneller. Erst, wenn sie total überdreht ist, trudelt sie wieder aus und wird langsamer."
Bis dahin sollte man alle doofen Sachen erledigt haben, um dann die schönen Dinge in Ruhe und Langsamkeit genießen zu können.
B. mein dazu sinngemäß: "Die Welt dreht sich immer und immer schneller. Erst, wenn sie total überdreht ist, trudelt sie wieder aus und wird langsamer."
Bis dahin sollte man alle doofen Sachen erledigt haben, um dann die schönen Dinge in Ruhe und Langsamkeit genießen zu können.
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