Dienstag, 9. März 2010

You Really Got A Hold On Me.



Noch den Duft von Büchern und Papier hinter sich herziehend, die Wohnungstür aufschließend und einen Schwall kalte Luft mit reinbringen. Dem imaginären Schmusekater über den Kopf streicheln, Milch in einen Topf gießen. Im Teelichterlicht süßen Chai zaubern und sich anschließend in die Sofakissen kuscheln.Der zauberhaften Zooeystimme lauschen und dabei fast einschlafen.

Arbeitsdienstagsausklang in Bestform.

Montag, 8. März 2010

Familiar Kisses.

Daiquiris.
Roher Fisch und Reis.
Blumen, Lachen, Geschenke.

Familientreffen sind irgendwie immer ein Genuss. Für Außenstehende mag es nach Wahnwitz und Klapsmühle aussehen. Für Eingeweihte sind diese Runden immer eine Kiste voll Geborgenheit, Genuss und Wohlfühlmomenten. Keiner kennt den eigenen Wahnsinn so gut, wie die Damen und Herren Verwandtschaft.

Freitag, 5. März 2010

New Start.

Ein winziger Hauch Glück wabert durch mein Zimmer.
Sonnenstrahlen versuchen durch das ungeputzte Fenster meine Nase zu kitzeln,
brechen sich auf dem Weg dorthin in der kleinen Andenken-Disko-Kugel und malen Lichtflecken auf die Wände.
Es ist noch ruhig in der Wohnung.
V. ist schon auf dem Weg nach Köln.
Benommen von dem guten Gefühl dreh ich mich um und vergrabe mich wieder unter meinen Decken.

//" Noch ein winziges Minütchen."//

Dann schleicht sich klammheimlich der Schalk in meine Finger und ich werde übermütig.

Mittwoch, 3. März 2010

My Body Against Me.

Unruhig dümpel ich zwischen "sterbenskrank" und "gesund genug um zur Arbeit zu gehen" hin und her. Mal sind die Halsschmerzen so enorm, dass man ohne Hals vermutlich besser dran wäre, dann sind sie wieder einigermaßen erträglich. Reden macht keinen Spaß, Küssen macht keinen Spaß, Essen sowieso nicht und wenn ich noch mehr Salbeitee trinke, färbe ich vermutlich wieder mal grün. Es könnte also endlich mal aufhören. Es nervt! Wahnsinnig!

Montag, 1. März 2010

Monday's Arms.

Freie Montage sind tolle Montage.
Obwohl der Tag sehr früh begann, war einmal umdrehen und weiterschlafen drin.
Das Gesicht in seinem Shirt vergraben, träumt es sich viel leichter.
Frühstücken mit dem Schwester(n)herz, dann dem Tagesplan folgen und die Sonne suchen.
Die richtige Woche beginnt erst morgen. Heute gehör ich nur mir.

Sonntag, 28. Februar 2010

My Gift To You.

Image and video hosting by TinyPic

One Week Ago.

Gehört: Florence + the machine. Alte Hippiebraut.
Getan: "Up in the Air" Kinoabend mit R.
Getrunken: Green Mark auf viel Eis. Seit langem mal wieder.
Gegessen: Willkommen-Zurück-Muffins mit V.
Gefragt: Wieso scheint die Sonne immer dann, wenn ich sie nicht sehen kann?
Gefreut: Telefonat aus dem fernen Skandinavien. C. war dran.
Gewünscht: Mehr dieser spontanen "Schläfst du schon? Ich steh vor deiner Tür. Lässt du mich rein?" Besuchen
Gekauft: Banksy "Wall and Piece"
Gedacht: Das kann ich auch.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Sometimes Lonesomeness Is A Pleasure.

Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic

Eingekuschelt in ein Lied. Umschmeichelt von einem Kaffee. Milchschaum auf den Lippen.
Frühlingsduft im ganzen Raum. Tagträumen von Küssen und Sommersprossen.


Nobreza Silenciosa.

Lautloser Adel.

Es ist ein Irrtum zu glauben, die entscheidenden Momente eines Lebens, in denen sich seine gewohnte Richtung für immer ändert, müßten von lauter und greller Dramatik sein, unterspült von heftigen inneren Aufwallungen. Das ist ein kitschiges Märchen, das saufende Journalisten, blitzlichtsüchtige Filmemacher und Schriftsteller, in deren Köpfen es aussieht wie in einem Boulevardblatt, in die Welt gesetzt haben. In Wahrheit ist die Dramatik einer lebensbestimmenden Erfahrung oft von unglaublich leiser Art. Sie ist dem Knall, der Stichflamme und dem Vulkanausbruch so wenig verwandt, daß die Erfahrung im Augenblick, wo sie gemacht wird, oft gar nicht bemerkt wird. Wenn sie ihre revolutionäre Wirkung entfaltet und dafür sorgt, daß ein Leben in ganz neues Licht getaucht wird und eine vollkommen neue Melodie bekommt, so tut sie das lautlos, und in dieser wundervollen Lautlosigkeit liegt ihr besonderer Adel.

[aus Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon]

Image and video hosting by TinyPic

Mittwoch, 24. Februar 2010

The Plan.

Image and video hosting by TinyPic

Ich hasse hinterhältige, heimtückische Erkältungen, die einem selbst im Schlaf noch die Luft nehmen.

Montag, 22. Februar 2010

Last Week In A Few Words.

Gehört: Vampire Weekend im Astra. Ezra König, wenn ich groß bin heirate ich dich und du musst dann immer und immer für mich singen!
Getan: Samstags mal vor 17 Uhr aus dem Bett gefallen und die Zeit genutzt, um Blumen auf dem Markt zu kaufen.
Getrunken: Mädchenbier mit C.
Gegessen: Gefüllte Champis und gefüllte Tomaten.
Gefragt: Bin ich eigentlich manchmal doof?
Gefreut: Obstsalatfrühstück und Sonnenlicht.
Gewünscht: Mehr Sonne, weniger Schnee. Aber daran wird ja fleißig gearbeitet.
Gekauft: Viel zu viel.
Gedacht: Wer sind eigentlich "Die"?

She's Got The Whole World In Her Hands.

C. will in Schweden bleiben und ihr mittelmäßiges Studium in Kiel gegen ein großartiges Studium in Göteborg tauschen. Der Plan steht. Bewundernswert, wenn man für so einen endgültigen Schnitt im Leben so viel Mut aufbringen kann. Wenn man so viel liebgewonnenes (aber auch die ein oder andere Enttäuschung) hinter sich lassen kann. Das lässt mich einen Moment innehalte und über meine eigenen Ziele nachdenken, die so langsam aber sicher endlich immer mehr in greifbare Nähe rücken.

C., dein Entschluss gibt mir noch einen Klecks mehr Motivation bis zum Ende durchzuhalten. Danke dafür!

Image and video hosting by TinyPic

Samstag, 20. Februar 2010

It's The Sunlight We Need.

Gewinnen? Ist immer mit Auflagen verbunden.
Geld? Macht bekanntlich auch nicht immer glücklich.
Essen? Macht dick.
Blumen? Verwelken viel zu schnell.
Zweisamkeit? Schon schön.

Aber Sonnenlicht, auch wenns nur ein paar Stündchen sind, macht so unendlich glücklich, dass man meint, das Herz hopst aus der Brust. Man dreht sich wie eine Blume zum Licht, um jeden einzelnen Sonnenstrahl einzusaugen und für schlechte Zeiten zu konservieren. Wahnsinnig schön.

Image and video hosting by TinyPic

Freitag, 19. Februar 2010

Little Perfect Moments.

Obstsalat und heißer, schwarzer Kaffee zum Frühstück.
Keine großen Worte, nur das warme Gefühl, dass spüren lässt, so ist es richtig.
"Ich fühl deinen Herzschlag."
Festhalten und den Duft einatmen, der seit der ersten Begegnung Gänsehaut macht.
Lachen, bis die Luft ausgeht.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Little Sunlight.

Mittagssonnenstrahlen kitzeln die Nasenspitze und lassen die ersten, kleinen Sommersprossen sprießen. Trotzdem vergräbt man das Gesicht schnell wieder im Schal. Eisige Kälte beißt immer noch in die Wangen und kriecht durch die Schuhsohlen. Eine winzige Ahnung von Frühling liegt in der klaren Luft. Hoffnung und Vorfreude auf Zitroneneis, Balkonfrühstück und sommerduftes Haar.

Mittwoch, 17. Februar 2010

New York, I Love You.

Man nehme: Diverse Regisseure, viele bekannte Gesichter und lass sie sich in einem Haufen Kurzfilme über New York austoben.
Bedingung: Nur 48 Stunden zum Drehen, nur sieben Tage zum Schneiden.

Dann nehme man einen Pinsel und leime alles aneinander. Raus kommt eine wunderschöner Episodenfilm der in kleinen, skurrilen oder witzigen Anekdoten vom Leben in New York erzählt. Beispielsweise von einer alternde Sängerin, einem unglücklichen Hotelpagen und einem Strauß Veilchen. Oder aber die Geschichte des Taschendiebes, der von einem seiner Opfer enttarnt wird und ihm dann die Freundin stiehlt.

Wenn das Licht wieder angeht, möchte man den Kinosaal am liebsten gar nicht verlassen, sondern weiter nach den zarten und widerspenstigen Filmbilder ausschau halten und anschließend gleich die Koffer packen und selbst nach solchen Gestalten suchen.

Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic

Montag, 15. Februar 2010

Recab.

Gehört: Dukes of Windsor
Getan: Mit V. den winterlichen Mauerparkflohmarkt besucht. Einen Fuß vor den anderen gesetzt. Nicht zu arg ausgerutscht.
Getrunken: Zuckersüßen Flamingo Chai.
Gegessen: Sushi mit D.
Gefragt: Warum kann man Glück nicht konservieren?
Gefreut: Freitagmorgenfrühstückstag mit K. und V.
Gewünscht: Einmal Zeitanhalten.
Geplant: Konzerte! Konzerte! Konzerte!
Gekauft: Jede Menge Zuckerperlenketten.
Gedacht:
Ist das schön.

In My Bed.

Auf der Suche nach Wärme, Ruhe und Geborgenheit lande ich immer wieder hier.
Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic
Image and video hosting by TinyPic

Sonntag, 14. Februar 2010

It's A War.

Mit der Zuckerperlengang im Magnet auf ein kleines Konzert. Die Erwartungen wurden extra nicht zu hoch geschraubt, da der Vorabend reichlich musikalische Enttäuschung bereits hielt.
Und wenn man wirklich nur wenig erwartet, dann überfällt einen urplötzliche ein musikalischer, noch nahezu unbekannter Hochgenuss in Form von fünf ungeheuer charismatischen Australiern und ihrem Hang zur Düsternis. Gut fürs Musikherz, gut fürs Menschenherz und gut fürs allgemeine Wohlbefinden.

It's A War

Drifting Away.

In einem Bild Urlaub machen.
Kopf an Kopf Luftschlösser bauen.
Lachen bis die Luft weg bleibt.
Fingerspitzen malen Kringel auf die Haut.
Vom Nichtstun erschöpft sein.

Freitag, 12. Februar 2010

A Nearly Perfect Friday Morning.

Heißer, schwarzer, dampfender Kaffee, Blumen, ein Heldenfrühstück zum Start ins Wochenende. Mit den zwei liebsten Menschen am Frühstückstisch sitzen und nicht reden müssen, sondern können. Mit Ideen und Plänen jonglieren. Den Morgen genießen und dann motiviert in den restlichen Tag starten. Erinnert an Balkon-Sommer-Frühstück damals in N.

Image and video hosting by TinyPic

Donnerstag, 11. Februar 2010

A Little Warm Feeling Inside Me.

Ein hauchzartes Glücksgefühl kitzelt das kalte Herz und bohrt sich in den Herzkern.
"Dein zufriedenes Grinsen taut riesige Löcher in die Eisdecke von Berlin." / "Huch! So schlimm?" / "Nicht schlimm. Schön!"
Heute macht mir gar nichts mehr Angst.

Montag, 8. Februar 2010

To Sleep The Day Away.

Zusammen verschlafen kann unglaublich komisch sein.
Panisch aus dem Schlaf hochschrecken, nach dem Handy tasten und erschrocken feststellen, dass man eigentlich schon in 10 Minuten arbeiten sollte.
Mit der Zahnbürste im Mund durch die Wohnung hetzen. Kein Kaffee, kein Frühstück.
Ratlos voreinander stehen und dann über die blöde Situation grinsen müssen.
Beim nächsten Mal wird der Wecker wirklich gestellt.

Sonntag, 7. Februar 2010

Lazy Saturday.

Image and video hosting by TinyPic

Jede exzessive Samstagnachtbeschäftigung rigoros ablehnen und sich nur und ausschließlich mit dem Kissen verabreden ist unglaublich erholsam.

Freitag, 5. Februar 2010

Cause Everything Is Not As Hard As It Seems.

Die Wege sind fast wieder erkennbar. Kurven werden vermieden oder man weicht ihnen geschickt aus. Die Sache mit dem Gleichgewicht ist immer noch wahnsinnig schwierig. Aber mit der stützenden Hand geht das Laufen eben doch sehr viel besser. Außerdem taut es langsam. Bis der letzte Schnee weg ist, ist es vermutlich Juni. Aber wir haben ja Zeit.

Mein Optimismus ist ein weiches Kissen für schlechte Zeiten. Mir gehts gut.