Montag, 27. September 2010

Tickle Me Pink!


Manchmal ist ein Mädelsabend alles was man braucht, um wieder auf die Beine zu kommen.

Where Are We? What The Hell Is Going On?

Tränen heilen. Wunden und Kratzer.
Am Abgrund stehen und mit dem Sprung liebäugeln.
Aber den Absprung nicht wagen, aus Angst, etwas wichtiges zurückzulassen.
Regentränen am Fenster. Die ganzen Nacht und den ganzen Tag.
Tief vergraben im Herzen, ein kleines, wohliges Gefühl, das immer noch Wärme für einen Tag spendet. Verkleidet in Einsamkeit und Dunkelheit durch die Stadt streifen. Rastlos und ruhelos. Ziellos?

Montag, 20. September 2010

After This Sleepless Night.

Ordnung in das aufgewühlte Seelenleben bringen und nebenbei die anderen wichtigen Dinge nicht aus den Augen verlieren. Gedanken können fiese, kleine Monster sein. Am schlimmsten sind die Nächte. Wenn der Kopf den Tag ausblendet und das Chaos langsam wieder sichtbar wird. Also packe ich meine Koffer und lass die Gedanken hier. Die Familie leistet Hilfestellungen,wo sie nur kann und dank der liebe E., die ohne viele Worte einfach das richtige tut, besuche ich little V. und C. im fernen Schwedenland und lass ein wenig die Seele baumeln und kleben Pflaster über die Risse. Nebenbei wird Projekt Abschluss beständig weiterverfolgt. Ich geb nicht auf. Weder mich, noch dich, noch mein Ziel.

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Freitag, 17. September 2010

SOOTHE ME

You can't keep
What you've got
And I sold
What I owned
If you come
In from the cold
I'll warm you up
And we'll take it slow

What I never dare to say

Sun comes up
Gives me a hug
Tellin me not move too much
We've got all the time we need
And our plans to succeed
What I never dare to say
I'm pretty sure you know it anyway

Soothe me everyday.



Wenn nichts mehr geht, gehen Beatsteaks immer noch.

Missing You.

Auf dem Weg in die Küche bleibt der Blick an Bildern aus dem letzten Jahr hängen. Gedanken setzen sich von ganz allein in Bewegung. Mit Kaffee in der linken Hand, den schweren Kopf auf die rechte Hand gestützt wird in Erinnerungen gegraben.
Wisst ihr noch vor einem Jahr?
Die Septemberspäße?
Das erste Konzert von We were promised jetpacks?
Die Partys und der ganze Spaß?
Die Ideen, die wir hatten und die Leute, die wir getroffen haben?
C. und V. fehlen.
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Mittwoch, 15. September 2010

One Creepy Thought Will Kill My Heart.

Unruhe. Gefangen in einem mit spitzen Nadeln gespickten Gedanken. Unaufhörlich bohren sie sich in den Kopf und drängen und quälen. Am Ende des Tunnels ein Licht. Zu wissen wo das Problem liegt ist der erste Weg zur Lösung. Mangelnde Klarheit und einen salziger Schleier vor den Augen, der das Denken schwierig macht. Ich will retten, was zu retten ist.

Dienstag, 14. September 2010

On The Bill.

Soll:
In der idealen Welt sollte am Ende des Tages und unter dem Strich ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit, Pflicht und Vergnügen bestehen. Man sollte das Gefühl alles geschafft zu haben genießen können. Einfach nach Haus fahren, den Wein aufmachen und den Rest des Abends genießen, um am nächsten Tag wieder fit und ausgeruht starten zu können.
Ist:
Hektik und Chaos. Soviel wie möglich schaffen. Nichts vergessen. 5 Sachen zeitgleich abarbeiten und den Kopf für die Herzmenschen freihaben. Nasse Füße, weil es den ganzen Tag nur geregnet hat. Am Rande der Erschöpfung stehen, aber doch so aufgedreht sein, dass man ewig nicht schlafen kann. Stress ist mein Antrieb. Aber irgendwann wird es selbst mir zu viel.

Morgen ist Pause.

Donnerstag, 9. September 2010

Breathe Through The Feelings Of Being Home.

Herbstmelancholie.
Das leise Rauschen vor dem Fenster schaukelt den müden Körper so lange hin und her, bis er tief und fest eingeschlafen ist. Lange und unruhige, wirre, verrückte Träume. Koffein vorm Zubettgehen sollte vermieden werden. Durch zarte Melodien aus dem Schlaf geweckt. Den Kopf aus dem Kissen gegraben, vom eigenen Duft total berauscht, unter der Dusche leise Melodien singen. Eingehüllt in ein warmes Gefühl den Tag erst am Mittag beginnen können ist ein kleiner Luxus.

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Up In The Clouds.

Konzerte im Herbst sind schön. Durch das stürmische Berlin wandern und wissen, da kommt was auf dich zu. Keiner konnte ahnen, dass das so abgefahren wird. Leider hatte ich Darwin Deez auf dem Melt! verpasst. Eine Tüte Crash Eis hatte damals 3 Stunden wertvolle Festivalzeit zunichte gemacht und auch das Konzert gestern stand eigentlich mangels Karten nicht mehr auf meinem Plan. Aber dann ist Lottikarotti plötzlich krank geworden und das Kartenproblem löste sich in Luft auf. Also F. geschnappt und fix ins Lido spaziert.
Darwin Deez ist tapsig und lockig. Nicht gerade eine Schönheit, aber wahnsinnig biegsam und unglaublich komisch. Erstaunlich, wie man jeden Ton treffen und dabei so wahnwitzige Verrenkungen machen kann. Wohlig warm und reichlich müde ging es dann schnell mit der Bahn wieder nach Haus. Mein Konzertherbst hat begonnen.

Donnerstag, 2. September 2010

Make Sure That You Are Still Alive.

Den ganzen Tag eingeschlossen in den vier Wänden über Formulierungen brüten, die dann am Ende eh wieder zerfetzt werden... Schön ist das nicht. Aber nötig. Den Kopf in den Sand stecken ist manchmal meine liebste Methode, um solchen Dingen aus dem Weg zu gehen und dann stell ich fest, dass ich ja trotzdem da durch muss und dann mobilisier ich meine letzten Kräfte und schaff es kraftlos über die Ziellinie. Das Tagessoll ist erreicht. Jetzt gehts raus in den herbstlichen Nieselregen, um ein bisschen frischere Luft zu atmen.

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Mittwoch, 1. September 2010

September Issue.

Vom September wünsche ich mir:
  • Herbstblumen auf dem Balkon
  • Die Anmeldung der Bachelorarbeit
  • Eine Hand voll Sommersprossen
  • Das letzte Lagerfeuer der Saison
  • Den nächsten Schritt auf der Karriereleiter
  • Viele Herbstspaziergänge
  • Buntes Laub
  • Strickmützen
  • Kürbissuppe

Dienstag, 31. August 2010

Away.

Und wieder ist Strickjackenzeit. Mit dem Rad wird trotzdem zur Arbeit gefahren.
Herbstsonne kitzelt die Müdigkeit aus den Augenlidern und der Fahrtwind pustet den Kopf frei.
Projekt Bachelor läuft wieder in den geregelten Bahnen. Im Herbst kann ich klarer denken. Im Herbst schmeckt Kaffee besser. Es könnte fast immer Herbst sein.

Samstag, 28. August 2010

Everything Is Illuminated.

Von wegen...
Samstagsmorgen in der Küche sitzen und versuchen die bleierne Müdigkeit mit Kaffee und noch mehr Kaffee zu vertreiben ist so maximal sinnlos, wie Eulen nach Athen tragen. Bei dem Versuch der Müdigkeit zu entkommen stolpere ich über den Berg Aufgaben, der sich angesammelt hat und den ich bis dato immer unter den Tisch gekickt hab, um ihn nicht sehen zu müssen. Der einzige rettende Gedanke; Morgen ist Sonntag und ich kann ausschlafen.

Freitag, 27. August 2010

Summer Without Sun.

Es ist kalt und nass. Gegen Mittag ist es so dunkel, wie früh morgens gegen halb sechs. Neben dem Nichtvoranschreiten des Projektes Bachelorarbeit drückt nun auch das Wetter auf die Stimmung. In solchen Fällen hilft Blumen kaufen und Tee, aber selbst das rettet mich nicht über den gesamten Tag. To Do für heute:
  • Entscheiden ob das alte Thema bleiben kann oder ein neues, ähnliches her muss.
  • Die wichtigste Frage: Ist es noch Psycholinguistik wenn es nicht mehr um Versprecher geht, sondern nur noch um Wortneubildung in der Werbung?
  • Durch den Regen zur Arbeit schwimmen.
  • Lächeln.
  • Geschenk einpacken und verschicken.
  • Blumen auf dem Balkon nicht gießen.
  • Den Liebsten aus dem Koma erwecken und daran erinnern, dass er heut noch arbeiten muss.
  • Lächeln.

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Have A Break And Relaxe.

Einfach mal raus. Das war der Plan. Die Strecke sollte innerhalb von fünf Stunden geschafft sein, die Stadt sollte neues bereithalten. Raus aus Berlin, um einen klaren Kopf zu bekommen und mal abschalten zu können. Aufgrund dieser Kriterien fiel die Wahl auf Nürnberg. Für intensive Vorbereitung blieb keine Zeit und so wurde während der 4 1/2 Stunden im ICE nur kurz im Reiseführer geblättert. Nürnbergs Altstadt ist trotz des Namens relativ neu, wenn man bedenkt, dass über 80% der Stadt den Bombenangriffen Ende des 2. Weltkrieges zum Opfer fielen. Trotzdem ist sie wunderschön. Idealistische und emsige Menschen haben sich nämlich das Ziel gesetzt, die Altstadt wieder herzustellen.Mit allen kleinen und süßen Details. Keine großen Häuser, keine imposanten, angeberischen Türme, fast nur Fachwerk und Idylle. Mal abgesehen von dem Gelände rund um die Duzendteiche. Genau das richtige also, um dem hektischen Stadttrubel und Bachelorstress für wenige Tage zu entkommen.
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Alte Berliner Straßenschilder im Germanischen Nationalmuseum.
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Lovely Gardens.

An einem Sonntagmittag soll man sich Zeit für schöne Dinge nehmen. Zum Beispiel mit Tante und Cousine in die Gärten der Welt fahren und wieder beschämt feststellen, dass man gar nicht wirklich wusste, dass die Stadt sowas nettes beherbergt. Und bedingt dadurch, dass der Herbst in großen Schritten auf uns zueilt, musste der womöglich letzte Sonnensonntag noch mal heftigst genutzt werden.

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Sonntag, 22. August 2010

Walk Through The Streets And Breathe.

Berlin bei Nacht ist das schönste, was man nach so einem unangenehmen Tagesbeginn erleben kann. Alles atmet noch die Hitze des Tages, man trifft Leute, die auf der Verkehrsinsel Kubb mit Bierflaschen spielen, man kann und muss sich nur auf die eigenen Schritte konzentrieren.

Man geht endlich Wege, die man nicht tagtäglich entlang marschiert.
Man bekommt geheime, im dunkel geführte Gespräche hinter dem halb offenen Küchenfenster mit.
Man kann auf der S-Bahnbrücke stehen bleiben, warten bis die Bahn unter einem vorbei donnert und erst dann weiterlaufen.
Man ist plötzlich mutig genug, um fremde Hinterhöfe zu erkunden.

Und während man so läuft und läuft, streift man den Tag ab und kann sich dann, wieder versöhnt mit der Welt, ins Bett kuscheln.

Samstag, 21. August 2010

All These Little Doubts.

Sie kommen immer dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann. Wenn man durch den ganzen Stress und die Veränderungen eh schon labil und angefressen ist. Und eigentlich bräuchte man eine Hand, die sich schützend über einen legt und einem beruhigend über den Rücken streichelt. Stattdessen sitzt man allein da. Satt sich anlehen zu können, plumpst man im freien Fall auf ein leeres, hartes Kissen. Und durch den Schreck haben all die kleinen Zweifel erst Recht Platz um sich ausbreiten und wachsen zu können.
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Donnerstag, 19. August 2010

Why Should I Smile?

Nase zu, Kopf dicht, Ohren taub... Und annähernd eine Ahnung, wie es ist, wenn man wieder alleine wohnen muss. Momentan dümpelt meine Gemütslage irgendwo zwischen unterirdisch und grottenschlecht. Vorallem liegt das an der betäubenden Stille in meiner Wohnung. Aber auch die Tatsache, das immer noch keine Nachricht zum Projekt Bachelorarbeit eingetroffen ist, macht mich irre. Wenigstes wird das Wetter wieder besser.
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Changes.

Veränderungen stehen an. Die Kleine hat sich aus dem Staub gemacht. Heut morgen ist sie mit zwei riesigen Koffern und diversen Taschen Richtung Schweden aufgebrochen. Ohne jede Aufregung ist sie einfach so aus dem Haus spaziert. C. hingegen war schon seit zwei Tagen hibbelig und konnte sich nicht anders helfen, als übermäßig viel zu reden. Jetzt sind beide weg und es ist wahnsinnig still in der Wohnung. Ende des Monats kommt meine neue Mitbewohnerin. Bis dahin ist Ruhe und Entspannung angesagt.

Montag, 9. August 2010

Let Them Eat Cake.

Sonntagmittag in den Zug nach Potsdam gestiegen, um endlich einmal durch Schloss Sanssouci zu wandeln. Lange, lange hatte ich mir das vorgenommen und nun sollte es endlich in die Tat umgesetzt werden. Der Mann wurde zum Mitkommen verdonnert. Doch statt Schlossbesuch gabs es Parkspaziergang bergauf und bergab und Staunen über Blütenpracht und Blumendurcheinander. Der Einlass ins Schloss wurde dem Pöbel jedoch verwehrt. Alle Führungen waren ab 15 Uhr ausverkauft. Blödes Tourivolk.
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Donnerstag, 5. August 2010

We.

Ein halbes Jahr ist vorbei und das bemerkt man so zwischendurch bei Burrito und Bionade.
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Dienstag, 3. August 2010

Grey.

Dienstagmorgen - Das Rauschen vor dem Fenster bestätigt die Eindrücke der letzten Nacht und lässt den Wetterbericht ausnahmsweise Recht behalten. Regen satt. Es riecht nach Gemütlichkeit. Die Luft ist sauber gewaschen. Der Kaffee schmeckt so besonders gut und lässt mich langsam in hecktisches Betriebsamkeit verfallen. Von 8-9 und vor allem bei Regen gehört mein Leben nur mir.