Dienstag, 7. Dezember 2010
Freitag, 3. Dezember 2010
December, The Third.
Nächtliche Kälte in der Wohnung. Die Heizung kämpft dagegen an. Langsam wärmt sich die Luft auf. Der erste Kaffee schmeckt scheußlich und hinterlässt ein Kratzen auf den angeschlagenen Stimmbändern. Der zweite Kaffee ist göttlich.
Die Augen langsam öffnen und hinter Türchen drei das wohl zweitschönste Geschenk im Dezember finden:
Die Augen langsam öffnen und hinter Türchen drei das wohl zweitschönste Geschenk im Dezember finden:
Donnerstag, 2. Dezember 2010
December, The Second.
Leise. Die Stadt liegt versteckt unter einen weißen, weichen Hülle. Alle Geräusche sind verschwunden. Das Prickeln von schmelzendem Schnee auf den heißen Wangen lässt die Kälte fast vergessen. Am Glühweinstand einen Becher Punsch kaufen. Die Finger schlingen sich um die warme Pappe. Kleine Schneeflocken fallen in den Glühwein und schmelzen sofort in der dampfenden, roten Flüssigkeit.
Hinter meiner gedanklichen Adventskalendertür versteckt sich der Teetrinker von gestern.
Hinter meiner gedanklichen Adventskalendertür versteckt sich der Teetrinker von gestern.
Mittwoch, 1. Dezember 2010
December, The First.
Dienstag, 30. November 2010
Give Me Some Snow And Some More Lights And Maybe I Like It.
Alle Jahre wieder. Vorweihnachtsstress liegt in der Luft. Was wird verschenkt? Was macht glücklich? Was ist wichtig? An jeder Ecke duftet es nach Zuckerzeug, Mandeln und Punsch. Die Kälte rubbelt die Wangen und Fingerspitzen rot. Überall Lichter, mal blinkend, mal nicht. Es riecht nach Schnee und Ofenheizungen. Drei Wochen, die an Besinnlichkeit nicht zu überbieten sind, gepaart mit Scheinheiligkeit und übertriebenem Liebreiz. Noch ist es schön, doch in spätestens einer Woche wird schlecht davon.
Dienstag, 16. November 2010
Seperate Out.
Gelöscht. Denn: Aus den Augen, aus dem Sinn.
Von mir aus!
Es hagelt Vorwürfe.
[...] in der letzten Zeit warst du mir nicht so eine gute Freundin [...] [...] unfair, dass du die Chance bekommst ihn mit allen seinen Macken zu verstehen [...] [...] in meinem Kopf herrscht einfach gerade absolutes Chaos und ich brauche Ruhe und Abstand [...]
Egoismus in jeder Zeile, in jedem Satz, in jedem Wort. Paranoia tötet Menschlichkeit, schafft Unsicherheit und Misstrauen. Ich habe versucht zu helfen, zu beruhigen. Wollte heilen, wo schon andere, viel zu tiefe Wunden klaffen. Ich bin raus. Diese Aufgabe sollen nun andere übernehmen. Meine Kraft, mein Verständnis und meine Loyalität sind aufgebraucht.
Von mir aus!
Es hagelt Vorwürfe.
[...] in der letzten Zeit warst du mir nicht so eine gute Freundin [...] [...] unfair, dass du die Chance bekommst ihn mit allen seinen Macken zu verstehen [...] [...] in meinem Kopf herrscht einfach gerade absolutes Chaos und ich brauche Ruhe und Abstand [...]
Egoismus in jeder Zeile, in jedem Satz, in jedem Wort. Paranoia tötet Menschlichkeit, schafft Unsicherheit und Misstrauen. Ich habe versucht zu helfen, zu beruhigen. Wollte heilen, wo schon andere, viel zu tiefe Wunden klaffen. Ich bin raus. Diese Aufgabe sollen nun andere übernehmen. Meine Kraft, mein Verständnis und meine Loyalität sind aufgebraucht.
Samstag, 13. November 2010
Cover My Face, Noone Should See My Tears.
Vom Sturm nach Haus geweht.
Der Regen verwischt die Spuren und mischt sich mit einer salzigen Träne.
Die letzten Blätter tanzen an einem vorbei. Drehen sich im Kreis, wirbeln über den Asphalt.
Musik vertreibt die unruhigen Geister und beruhigt das schmerzende Hirn.
Die Gesicht verborgen hinter einer Maske.
Kalte Herbstnachtluft kriecht unter den Mantelkragen.
Zahlreiche helfende Hände, die stützen, streicheln und beruhigen.
Das kraftlose Herz wird heilen.
Der Regen verwischt die Spuren und mischt sich mit einer salzigen Träne.
Die letzten Blätter tanzen an einem vorbei. Drehen sich im Kreis, wirbeln über den Asphalt.
Musik vertreibt die unruhigen Geister und beruhigt das schmerzende Hirn.
Die Gesicht verborgen hinter einer Maske.
Kalte Herbstnachtluft kriecht unter den Mantelkragen.
Zahlreiche helfende Hände, die stützen, streicheln und beruhigen.
Das kraftlose Herz wird heilen.
Montag, 8. November 2010
The Truth Inside The Songs.
[...] Meine Weste ist nicht weiß
Und auch nicht kugelsicher,
Mein Mantel ist nicht wasserdicht,
Ich bin weder taub noch stumm [...] Muff Potter - Wie spät ist es, und warum?
[...] Deine Haut so glatt, du riechst so frisch.
Versprichst mir Dach überm Kopf und gedeckten Tisch.
Ich streichle dich voller Entzücken,
schreib ein kleines Gedicht auf deinen Rücken. [...] Muff Potter - Blitzkredit Bop
[...] Es war ganz egal,
wer gerade mit wem schlief,
Traurig war kein Zustand,
Sondern ein Adjektiv. [...] Muff Potter - Alles war schön und nichts tat weh
[...] Die Träume sterben und ich denk
Das Schicksal will mich testen
Was wird als nächstes passieren?
Kein Land in Sicht nur lauter Dinge
Die den Tag verpesten
Geh auf dem Zahnfleisch
Oder kriech auf allen Vieren [...] Jochen Distelmeyer - Hiob
[...] Es ist 12, ich bin gespannt was sich ändert.
Du bist gut drauf und mir ist kalt.
Und die Nacht legt sich in bunte Gewänder,
doch das wird langweiliger von Jahr zu Jahr.
Und Deine Hand fühlt nach ob ich jetzt noch zweifel -
doch im Grunde ist es dir egal.
Ich bin bloß froh als wir den Ausgang erreichen -
und durch den Himmel tönt ein Knall. [...]
[...] Wir sind jetzt mittendrin -
es wird schwierig jetzt und warm!
Wenn wir hier zu lange stehen, kehren wir nie wieder zurück.
Doch wohin mit all dem Unsinn?
Vielleicht wird es gut wenn es jetzt hier endet. [...] Gisbert zu Knyphausen - Neues Jahr
[...] Und manchmal glaube ich, dass nichts mehr wichtig ist.
Ich treibe ziellos bis zum Tag, an dem ich sterbe, jaja.
Doch gerade dann, wenn ich dann wirklich nicht mehr weiter will,
liegt mein gepflegter Pessimismus in Scherben.
Und alles, was mir dann noch übrig bleibt:
Ein bisschen Zweisamkeit als Zeitvertreib.
Das bisschen Herzschmerz, das bisschen Herzschmerz
tut doch gar nicht so weh. [...] Gisbert zu Knyphausen - Sommertag
[...] Komm hier rüber, komm hier her
wir haben uns lang nicht mehr gesehen.
Ich will bloß schweigen nicht viel mehr
und deine müden Augen sehen.
Ich will ein Stück von deiner Zeit
geteilte Einsamkeit. [...]
[...] Schenk du uns die Drinks ein
ich schütte dir mein Herz aus
auf dem Sofa das ich schon lange nicht mehr sehen kann [...]
[...] Komm lass uns trinken,
bis ich dich wieder versteh. [...] Gisbert zu Knyphausen - Erwischt
Und auch nicht kugelsicher,
Mein Mantel ist nicht wasserdicht,
Ich bin weder taub noch stumm [...] Muff Potter - Wie spät ist es, und warum?
[...] Deine Haut so glatt, du riechst so frisch.
Versprichst mir Dach überm Kopf und gedeckten Tisch.
Ich streichle dich voller Entzücken,
schreib ein kleines Gedicht auf deinen Rücken. [...] Muff Potter - Blitzkredit Bop
[...] Es war ganz egal,
wer gerade mit wem schlief,
Traurig war kein Zustand,
Sondern ein Adjektiv. [...] Muff Potter - Alles war schön und nichts tat weh
[...] Die Träume sterben und ich denk
Das Schicksal will mich testen
Was wird als nächstes passieren?
Kein Land in Sicht nur lauter Dinge
Die den Tag verpesten
Geh auf dem Zahnfleisch
Oder kriech auf allen Vieren [...] Jochen Distelmeyer - Hiob
[...] Es ist 12, ich bin gespannt was sich ändert.
Du bist gut drauf und mir ist kalt.
Und die Nacht legt sich in bunte Gewänder,
doch das wird langweiliger von Jahr zu Jahr.
Und Deine Hand fühlt nach ob ich jetzt noch zweifel -
doch im Grunde ist es dir egal.
Ich bin bloß froh als wir den Ausgang erreichen -
und durch den Himmel tönt ein Knall. [...]
[...] Wir sind jetzt mittendrin -
es wird schwierig jetzt und warm!
Wenn wir hier zu lange stehen, kehren wir nie wieder zurück.
Doch wohin mit all dem Unsinn?
Vielleicht wird es gut wenn es jetzt hier endet. [...] Gisbert zu Knyphausen - Neues Jahr
[...] Und manchmal glaube ich, dass nichts mehr wichtig ist.
Ich treibe ziellos bis zum Tag, an dem ich sterbe, jaja.
Doch gerade dann, wenn ich dann wirklich nicht mehr weiter will,
liegt mein gepflegter Pessimismus in Scherben.
Und alles, was mir dann noch übrig bleibt:
Ein bisschen Zweisamkeit als Zeitvertreib.
Das bisschen Herzschmerz, das bisschen Herzschmerz
tut doch gar nicht so weh. [...] Gisbert zu Knyphausen - Sommertag
[...] Komm hier rüber, komm hier her
wir haben uns lang nicht mehr gesehen.
Ich will bloß schweigen nicht viel mehr
und deine müden Augen sehen.
Ich will ein Stück von deiner Zeit
geteilte Einsamkeit. [...]
[...] Schenk du uns die Drinks ein
ich schütte dir mein Herz aus
auf dem Sofa das ich schon lange nicht mehr sehen kann [...]
[...] Komm lass uns trinken,
bis ich dich wieder versteh. [...] Gisbert zu Knyphausen - Erwischt
Freitag, 5. November 2010
Cats & People.
"Armer alter Kater, he? Na komm. Armes Vieh, hast keinen Namen. Ich finde, dass ich kein Recht hab ihm einen Namen zu geben. Wir gehören eigentlich gar nicht zusammen. Er ist mir mal über den Weg gelaufen. Und ich will auch gar keinen Besitz haben, bevor ich weiss wo ich richtig hingehöre."
"Holly, .." - "Ich bin nicht Holly. Lolemy bin ich auch nicht. Ich weiss nicht wer ich bin.. ich bin wie der Kater. Wir sind einfach Niemande. Wir gehören zu niemandem und niemand gehört zu uns. Und eigentlich gehören wir nicht mal zusammen."
"Und dann kauf ich mir 'ne Einrichtung und geb der Katze einen Namen!"
"Holly, .." - "Ich bin nicht Holly. Lolemy bin ich auch nicht. Ich weiss nicht wer ich bin.. ich bin wie der Kater. Wir sind einfach Niemande. Wir gehören zu niemandem und niemand gehört zu uns. Und eigentlich gehören wir nicht mal zusammen."
"Und dann kauf ich mir 'ne Einrichtung und geb der Katze einen Namen!"
Mittwoch, 3. November 2010
No One Cares About A Dark Night After A Great Coffee In The Morning.
Kaffee und Musik wecken sanft die noch müden Lebensgeister. Manche Bedürfnisse sind einfach nur da, um befriedigt zu werden. Prickelndes Wasser spült den letzten Rest Müdigkeit vom Körper. Den Kopf noch in den Wolken wird der Zugang zur Realität gesucht. Auf dem Weg dahin streifen kleine, zauberhafte Schätze das Auge. Unzerstörbar und unberührbar.
Come Around Sundown.
Ich wollte nie wieder Kings of Leon hören. Wollte mich nie wieder von Sex on Fire oder Use Somebody langweilen lassen, die man immer und überall hören musste. Kein Mensch interessierte sich für die wirklich guten, alten Sachen und zudem hatten sich die Herren Followill auch eine gehörige Portion unsympathische Arroganz zugelegt, die ganz und gar schmerzhaft mit meiner träumerischen Sicht der Dinge kollidierte.
Meine Neugier siegte jedoch und ich konnte dem Angebot nicht widerstehen. Jetzt ist es wie im Oktober vor 2 Jahren. Kings of Leon haben mir mal wieder den Soundtrack zum Herbst geliefert, ohne das weder sie noch ich das wollten. Eigentlich wollten wir uns ja nie wieder sehen. So ist das mit den alten Liebschaften. Manchmal tauchen sie nach Jahren wieder auf und hinterlassen ein gutes Gefühl.
Meine Neugier siegte jedoch und ich konnte dem Angebot nicht widerstehen. Jetzt ist es wie im Oktober vor 2 Jahren. Kings of Leon haben mir mal wieder den Soundtrack zum Herbst geliefert, ohne das weder sie noch ich das wollten. Eigentlich wollten wir uns ja nie wieder sehen. So ist das mit den alten Liebschaften. Manchmal tauchen sie nach Jahren wieder auf und hinterlassen ein gutes Gefühl.
Dienstag, 2. November 2010
Cause In My Head There's A Greyhound Station, Where I Send My Thoughts To Far-Off Destinations.
Durch das offene Fenster klettert die Nacht herein. Kalt umschmeichelt sie nackte Füße, kuschelt sich zwischen Zehen und wickelt sich die Waden hinauf. Huscht unheimlich über den Rücken und hinterlässt eine Gänsehautspur. Das letzte bisschen Wärme geben, nur für einen guten Moment. Und wenn er dann plötzlich und ganz unverhofft da war, dann reicht das bisschen Wärme bis zum nächsten Mal.
If You Were The Love, I'd Be The Desire.
Fast vergessen und dann plötzlich war er wieder da. Der Film, der mir immer wieder traurige Nächte retten kann.
"[...] If you were the wood, I'd be the fire.
If you were the love, I'd be the desire.
If you were a castle, I'd be your moat,
And if you were an ocean, I'd learn to float. [...]"
If you were the love, I'd be the desire.
If you were a castle, I'd be your moat,
And if you were an ocean, I'd learn to float. [...]"
Montag, 1. November 2010
They Made A Statue Of Us And It put It On A Mountain Top.
Freitag, 29. Oktober 2010
Montag, 25. Oktober 2010
Walking In The Steps Of Men. I Have The Feeling They’re Not Breathing.
Auf ein Neues.
Der Urlaub ist vorbei. Das Projekt Bachelor muss noch ein bisschen ernsthafter bei den Zöpfen gepackt werden. Wieder mit dem Rad zur Arbeit. Bis die BVG-Tickets eintrudeln. Pläne schmieden ist immer noch ein unsicheres Ding. Zweisamkeit ist rar. Man nimmt und genießt, was man kriegt.
Aber man macht sich trotzdem kleine Geschenke, sonst wär das Leben grau und gemein. Eine feine Ausstellung hier, ein Essen da, gute Gespräche an der nächsten Ecke. Lauter liebe Menschen, die über die Ungewissheit ein weiches Kissen legen, dann wird der Aufprall nicht ganz so hart.
Am Mittwoch schneit C. herein. Willkommene Ablenkung. Auch wenn mein Arbeits- und Zeitplan das noch nicht so richtig zulassen wollen.
Am Mittwoch schneit C. herein. Willkommene Ablenkung. Auch wenn mein Arbeits- und Zeitplan das noch nicht so richtig zulassen wollen.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Smooth Dreams, Cloudy Sky At Night.
Nachts, Zweifel schlüpft in einem unbeobachteten Moment unter die Bettdecken. Malt mit schwarzem Edding hämisch grinsende Gesichter auf die Haut. Mit der Hand nach dem wärmenden Körper nebenan tasten. Leere. Der warme Klang der Stimme ist ein weiches Kissen, der zarte Rest des Duftes Balsam für die müde Seele. Ein kleines, wohliges Gefühl schubst den Zweifel aus dem Bett, macht Platz für Hoffnung und Träume auf dunkelblauen Nachtwolken.
Dienstag, 19. Oktober 2010
Mittwoch, 13. Oktober 2010
A Not So Lonely Tuesday Night.
Im Kreis drehen, bis man nur noch Sterne sehen kann. Im Glitzerstaubmantel durch die Nacht toben und der Einsamkeit eine lange Nase drehen. Tanzen bis zum Umfallen. Lachen bis einem die Luft wegbleibt. Die Schöne und das Biest in einer Person sein. Das Gefühl für Richtig und Falsch zwei Minuten aus den Augen lassen und nur noch für den Moment leben. Für kurze Zeit so lebendig sein, wie schon lang nicht mehr.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Ahh Home. Let Me Come Home.
Nach der Reise nun wieder in Berlin, holt mich der Herbst auch hier ein. Ein bisschen länger hat er gebraucht, doch nun pustet er Nebel und kalte Luft auch durch die Straßen der liebsten Stadt. Alles ist grau in grau gemalt. Nur das gelbe Laub leuchtet tapfer gegen die Tristesse an.
Tangotanz am Hackeschen Markt. Durch das Blätterballett hindurch. Immer im Kreis. Schönes, dreckiges Berlin.
Tangotanz am Hackeschen Markt. Durch das Blätterballett hindurch. Immer im Kreis. Schönes, dreckiges Berlin.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Headed For A Lowlife. Little Lover's So Polite.
Nach einer Reise ist heimkommen wie ankommen. Wieder da sein, wo einen Herz und Verstand hinziehen. Ich will nicht sagen, zu Hause ist es doch am schönsten, das würde meiner Reiselust nicht gerecht werden, aber ich freu mich auf all die Sachen, die ich während der Reise nicht mitnehmen konnte. Auf die lieben Menschen, die mir die Stadt auch an grauen Tagen hübsch bunt anmalen. Auf die gute Musik, die sich in Berlin hinter fast jeder Ecke versteckt. Auf den Spätkauf an der Ecke, der auch nachts um zehn noch Bier verkauft, auf die Bücher und auf den muffigen Geruch von Berlin. Adieu Schweden, wir sehen uns sicher wieder.
Montag, 4. Oktober 2010
Stockholm.
Letzte Etappe, bevor es wieder in V.s Studentenstadt zurück geht. Stockholm war schon im April hübsch, als wir es das erste Mal besucht haben. Temperaturmäßig ist es wieder so kalt, wie damals. Nur grüner ist es und sonniger. Und wieder überall so viele Menschen, dass man kaum treten kann. Als Bonus oben drauf gabs es J. und seine kleine Schwester, die uns am Bahnhof eingesammelt haben.
Nyköping.
Mein Ausflug ins Schwedenland besteht zum großen Teil aus Bus- und Bahnfahren. Am Donnerstag in Linköping angekommen, ging es am Freitag gleich weiter zu M. nach Nyköping in die Villa. Nach einem fürstlichen Tortillasessen und dem ein oder anderen Glas Gin Tonic ging es dann tatsächlich noch einmal in die Stadt zum Studentenclub. Das Schwedische Nachtleben und ich werden sicher keine großen Freunden mehr. Dafür bin ich ein Fan von M.s Villa. Im Garten steht ein wunderschöner Apfelbaum, der jeden morgen frischestes Obst bereit hält. Perfekte Stärkung für den anschließenden Trip nach Stockholm.
Sonntag, 3. Oktober 2010
You Told Me That I Wouldn't Find A Home.
Um in den Herbst zu starten ist Schweden das richtige Land. Alles, was bei uns in großen Portionen an Laub und Farbe vorhanden ist, gibt es hier in riesigen XXL Varianten. Noch immer sind mir die Schwedendimensionen ein Rätsel. Wie kann es denn bitte sooo groß sein? So groß, dass man bei jedem Schritt das Gefühl hat, man schlappt aus den Schuhen raus. Und trotzdem ist es schön hier und kalt. Handschuhehände schlingen sich um den Fahrradlenker. Der Fahrtwind rubbelt die Wangen rot und ein Leuchten in die Augen. Der Wind beißt in die Ohren. Das hält nicht davon ab, bei der Tour in die Stadt an der Spitze zu fahren.
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