Gelegentlich hat man das Bedürfnis sich im Leid anderer zu baden. Man weiß es eigentlich noch gar nicht, aber dann, wenn man mitten drin ist, fühlt man sich plötzlich genau an der richtigen Stelle. Man beobachtet Beziehungen, die nie wirklich existiert haben, man schaut Figuren dabei zu, wie sie wissend ins Unglück laufen und sich dabei trotzdem so lebendig wie nie zu vor fühlen. Man kommt nicht davon los, bis die letzte Seite ausgelesen ist. Das Gefühl, das einem bleibt ist ein undeutliches Ziehen im Herzen. Auf der einen Seite Erleichterung, weil man sich sicher vor solcherlei Abstürzen glaubt. Auf der anderen Seite Mitgefühl, weil die Erlebnisse der Figuren ganz leise, fast heimlich ein verstecktes Gefühl streicheln. Eines, das nur zum Vorschein kommt, wenn das eigene Elend mal wieder zu groß wird. Eines, das fast nie sichtbar, aber immer im Gedächtnis ist.
Mittwoch, 16. März 2011
Miranda.
Gelegentlich hat man das Bedürfnis sich im Leid anderer zu baden. Man weiß es eigentlich noch gar nicht, aber dann, wenn man mitten drin ist, fühlt man sich plötzlich genau an der richtigen Stelle. Man beobachtet Beziehungen, die nie wirklich existiert haben, man schaut Figuren dabei zu, wie sie wissend ins Unglück laufen und sich dabei trotzdem so lebendig wie nie zu vor fühlen. Man kommt nicht davon los, bis die letzte Seite ausgelesen ist. Das Gefühl, das einem bleibt ist ein undeutliches Ziehen im Herzen. Auf der einen Seite Erleichterung, weil man sich sicher vor solcherlei Abstürzen glaubt. Auf der anderen Seite Mitgefühl, weil die Erlebnisse der Figuren ganz leise, fast heimlich ein verstecktes Gefühl streicheln. Eines, das nur zum Vorschein kommt, wenn das eigene Elend mal wieder zu groß wird. Eines, das fast nie sichtbar, aber immer im Gedächtnis ist.
Dienstag, 15. März 2011
Sonntag, 13. März 2011
Sleep.
Like Almost Every Sunday.
Aufstehen, trotz fortgeschrittener Tageszeit ist es noch ruhig in der Wohnung. Unter der Dusche prickelt erst kühles Wasser auf die müde Haut, dann wird es wärmer und ich wacher. Wieder in ein Handtuch eingewickelt einen dampfenden Earl Grey trinken und die arme Winterhaut mit viel Pflege versorgen. Der Frühling kommt. Draußen zwitschert es und die Sonne sucht ihren Weg durch die ungeputzten Fensterscheiben.
Dienstag, 8. März 2011
In My Dreams I Go Wherever I Want.
Urlaubsträume verfliegen schnell, besonders, wenn sie so utopisch sind, wie diese:
* Ein flaches Haus/Häusschen auf einer Klippe. Umgeben von knorrigen, alten Bäumen.
* Hohe Fenster lassen viiiiiiel Sonnenlicht rein und sind komischerweise blitzeblank geputzt.
* Blaues, stürmisches Meer. Viel Aussicht und wenig, was die Aussicht stört.
* Wind.
* Kaffee zu jeder Tages und Nachtzeit.
* Nur die besten Freunde sind dabei. Und das Haus bietet Platz für jeden.
* Eine Hängematte auf der Terrasse.
Und dann klingelt der Wecker und der Urlaub ist vorbei.
* Ein flaches Haus/Häusschen auf einer Klippe. Umgeben von knorrigen, alten Bäumen.
* Hohe Fenster lassen viiiiiiel Sonnenlicht rein und sind komischerweise blitzeblank geputzt.
* Blaues, stürmisches Meer. Viel Aussicht und wenig, was die Aussicht stört.
* Wind.
* Kaffee zu jeder Tages und Nachtzeit.
* Nur die besten Freunde sind dabei. Und das Haus bietet Platz für jeden.
* Eine Hängematte auf der Terrasse.
Und dann klingelt der Wecker und der Urlaub ist vorbei.
Sonntag, 6. März 2011
Little Sunlight Inside.
Eine diffuse Unruhe schmeißt mich am Sonntagmorgen bereits kurz nach halb sieben aus dem Bett. Panisch suche ich nach dem Handy. Ich hab verschlafen!!! Als ich schon mit einem Bein in der Hose stecke, wird mir klar, dass die Ruhe in der Wohnung und das Sonnenlicht draußen mir eigentlich sagen sollten: " Es ist Sonntag Baby, entspann dich." Also krabbel ich wieder ins Bett. Doch an Schlaf ist irgendwie auch nicht mehr zu denken. Stattdessen beobachte ich, wie die Sonne kleine Kreise auf meine Wand malt und das Licht durch die schmierigen Fenster tanzt.
Dienstag, 22. Februar 2011
Hello Mediocrity.
Meine Bachelorarbeit und ich, wir sind uns scheinbar ein bisschen ähnlich. Leichtfüßig balancieren wir am Rand des Abgrundes und haben doch keine Lust zu springen, weil wir uns in unserer Situation immer irgendwie hübsch einrichten können. Perfektionierte Mittelmäßigkeit. Das spiegelt sich dann wohl auch im großen Bruder Abschlusszeugnis wieder. Mittelmäßigkeit. Aber ich habs geschafft und zeitgleich auch den Beweis erbracht, dass ich wohl eher praktisch veranlagt bin. Schon meine Biolehrerin hat mir damals vorgeworfen, ich würde ausschließlich populärwissenschaftlich schreiben, weil mir die Liebe zur Wissenschaft fehlt. Sie hatte Recht und ich und meine Mittelmäßigkeit bleiben auf unserem Weg und genießen die Sonne und wissen, dass die Entscheidung, was praktisches zu machen goldrichtig war.
I Woke Up This Morning, It Came Without Warning.
Egal was der Besuch im Prüfungsbüro bringt, wie ärgerlich oder erfreulich das Ergebnis ist, nichts und niemand kann mir diesen Tag wirklich verderben. Der Liebste hat schon letzte Woche dafür gesorgt, das meine Laune heute grundsätzlich nicht unter 100 fallen kann. Auch wenn der Abend nach Potsdam führt. Es wird einfach grandios umwerfend echt und laut.
Bachelor.
Heute hagelt es Ergebnisse und wenn alles gut geht und das Prüfungsbüro nicht wegen der viele Sonne kurzfristig frei macht, kann ich in ein paar Stunden mein Ergebnis in die Hand nehmen. Dann wirds entweder in die Ecke geworfen und bespuckt oder mit Champagner begossen. Nervosität krabbelt in die Fingerspitzen und unter die Fusssohlen. Ich hoffe, ich hab mich nicht komplett verschätzt.
Donnerstag, 17. Februar 2011
Dienstag, 15. Februar 2011
Tuesdaylove.
Den ersten von zwei freien Tagen bewusst nutzen, so das mindestens jede zweite Minute bis zum Platzen mit Sinn gefüllt ist, das ist der Plan. Trotzdem lässt man sich mit dem Wachwerden Zeit. Nichts ist anstrengender, als ein Tag, der nicht nach dem eigenen Rhythmus beginnt.
Nach dem Kaffee raus in die Kälte. Die Sonne kitzelt die Nase. Richtig warm wird es trotzdem nicht. Auf dem Markt das Frühstück nachholen. An jedem Stand von Naschhaftigkeiten und Leckereien kosten und sich nicht entscheiden können. Mit gefüllten Tüten und durchgefroren bis auf die Knochen zurück in die warme Wohnung huschen. Frischen Pfefferminztee trinken und sich einmal durch die Errungenschaften futtern.
Freitag, 11. Februar 2011
I Need A Guide To Survive In My Life.
Ersatzbankleben.
Wenn kein Kaffee im Haus ist, nimmt man eben schwarzen Tee.
Wenn keine Taschentücher da sind, reicht auch die kratzige Küchenrolle.
Wenn der Liebste nicht neben einem liegt, reicht auch das abgegriffene Kuscheltier.
Wenn keine Orangen da sind, greift man auf Äpfel zurück.
Wenn das Duschbad alle ist, tuts auch die Seife zum Händewaschen.
Wenn kein Eis mehr im Haus ist, gibts den Whisky eben pur im Glas.
Zwischen Pflicht und lebensnotwendigem Schlaf bleibt gerade wenig Zeit das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Die konservierten Erinnerungen an die Sonnenstrahlen vom Dienstag müssen ausreichen, bis wieder Zeit für Genüsse ist.
Wenn kein Kaffee im Haus ist, nimmt man eben schwarzen Tee.
Wenn keine Taschentücher da sind, reicht auch die kratzige Küchenrolle.
Wenn der Liebste nicht neben einem liegt, reicht auch das abgegriffene Kuscheltier.
Wenn keine Orangen da sind, greift man auf Äpfel zurück.
Wenn das Duschbad alle ist, tuts auch die Seife zum Händewaschen.
Wenn kein Eis mehr im Haus ist, gibts den Whisky eben pur im Glas.
Zwischen Pflicht und lebensnotwendigem Schlaf bleibt gerade wenig Zeit das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Die konservierten Erinnerungen an die Sonnenstrahlen vom Dienstag müssen ausreichen, bis wieder Zeit für Genüsse ist.
Sonntag, 6. Februar 2011
Just A Sunday.
Wenn man vom Sonntag nichts erwartet, überrascht er einen besonders gern mit schönen Dinge.
Mit C. und V. durch den Regen zum Boxi spazieren und die Flohmarktstände inspizieren. Eine unglaublich geräumige Tasche erjagen, durch Schallplatten stöbern, Cupcakes naschen und Liebeserklärungen lesen.
Mit C. und V. durch den Regen zum Boxi spazieren und die Flohmarktstände inspizieren. Eine unglaublich geräumige Tasche erjagen, durch Schallplatten stöbern, Cupcakes naschen und Liebeserklärungen lesen.
Samstag, 5. Februar 2011
I'm Staying Here And Waiting For A Sign.
Samstagszauber.
Nach einer Woche endlich das Gefühl haben, mal richtig wach und ausgeschlafen zu sein.
AmFenster stehend, den Sturm beobachten. Das Wintergefühl soll mit Schwung davongeblasen werden. Kaffee, wie immer ohne Milch und Zucker. Das Chaos von einer Woche "Hals-über-Kopf-Leben" liegt hinter mir verstreut und wartet darauf zurück in die Schubladen und Schränke gestopft zu werden. Aber noch verlier ich mich in Gedanken.
Nach einer Woche endlich das Gefühl haben, mal richtig wach und ausgeschlafen zu sein.
AmFenster stehend, den Sturm beobachten. Das Wintergefühl soll mit Schwung davongeblasen werden. Kaffee, wie immer ohne Milch und Zucker. Das Chaos von einer Woche "Hals-über-Kopf-Leben" liegt hinter mir verstreut und wartet darauf zurück in die Schubladen und Schränke gestopft zu werden. Aber noch verlier ich mich in Gedanken.
Freitag, 4. Februar 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Cheap Comments.
Wie du mir, so ich dir.
Auge um Auge - Zahn um Zahn.
Gleiches mit Gleichem vergelten.
Was du kannst, kann ich schon lange.
Rache kann für den Moment unglaublich süß sein - der Nachgeschmack ist bitter.
Auge um Auge - Zahn um Zahn.
Gleiches mit Gleichem vergelten.
Was du kannst, kann ich schon lange.
Rache kann für den Moment unglaublich süß sein - der Nachgeschmack ist bitter.
Samstag, 22. Januar 2011
Cold, Grey Morning.
No Way.
Der Samstag beginnt mit Wut und Enttäuschung und dem klaren Blick auf eine ehemalige Freundschaft und den plumpen Versuch sie aus purem Eigennutz wieder aufleben zu lassen. Ohne mich!
Freitag, 21. Januar 2011
I Found A Little Piece Of Paradise.
Am freien Tag raus in die Kälte. Dem Schneeregen trotzen und den Weg zum Orientalischen Markt am Maybachufer finden. Kaffee in der Ankerklause mit F. Drei Runden Drehen, um auch ja nichts zu übersehen. Stoffe soweit das Auge reicht. Die Hand streichelt über weiche Streifen, dunkle, warme Grüntöne, schrecklichstes rosa Samt, feste und fließende Stoffe. Das Auge ist verzückt, der Geldbeutel auch. Die Leckereien, die zwischendurch angeboten und probiert werden, gehen in dem Strudel aus Eindrücken beinah unter.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Just Breathe.
Samstag, 8. Januar 2011
Clean Clothes.
Weil die Waschmaschine nach langen Jahren der Treue den Geist aufgegeben hat, marschieren wir jetzt einmal pro Woche -jeder mit einem Sack Klamotten- durch die Stadt, füllen drei Maschinen im Waschsalon und schauen der Wäsche ein einhalb Stunden beim Waschen, Spülen, Schleudern und Trocknen zu. Geselliges Beisammensein mal anders und ein Zeitfenster, um sich mal nur um Sachen zu kümmern, die sonst zu kurz kommen.
SOMA.
Wenn es nach Tier und riecht, dann muss das nicht zwingend das Raubtierhaus des Berliner Zoos sein. Es kann auch die historische Halle des Hamburger Bahnhofs sein. In jene verschlug es V., L. und mich auf der Suche nach zeitgenössischer Kunst. Geboten wurden Rentiere, Kanarienvögel, Mäuse und Fliegen inklusive Stroh, Streu und Fliegenpilze.
Gewonnene Erkenntnis: Zeitgenössische Kunst zu genießen ist schwer, aber nicht unmöglich. Nichts für jeden Tag und lange nicht so schön, wie Malerei und Fotografie. Aber durchaus ein netter Zeitvertreib für einen matschigen Nachmittag.
Gewonnene Erkenntnis: Zeitgenössische Kunst zu genießen ist schwer, aber nicht unmöglich. Nichts für jeden Tag und lange nicht so schön, wie Malerei und Fotografie. Aber durchaus ein netter Zeitvertreib für einen matschigen Nachmittag.
Freitag, 7. Januar 2011
Montag, 3. Januar 2011
New Year, New Start, Same Faces Around Me.
Zwischen den Jahren vollkommen verschwunden. Verschwunden im eigenen Glück, in Wohlgefühl und Wärme. Den Jahreswechsel unter einem riesigen, funkelnden Dach mit den Herzmenschen erlebt. Nie will ich diese missen und sie versprechen auch im neuen Jahr dabei zu sein. Das macht den Start perfekt.
Der Jahresanfang steht im Zeichen von Entschleunigung. Ausschlafen, genießen, wohlfühlen, sich in Dingen üben, die man viel zu selten macht, liebe Freunde treffen.
Ein großartiges und spannendes neues Jahr steht bevor. Viel steht auf dem Zettel und Vorsätze werden sich sicher erst im Laufe des Jahres auftun. Bis es soweit ist, wird aufgetankt, gelebt und entspannt.
Der Jahresanfang steht im Zeichen von Entschleunigung. Ausschlafen, genießen, wohlfühlen, sich in Dingen üben, die man viel zu selten macht, liebe Freunde treffen.
Ein großartiges und spannendes neues Jahr steht bevor. Viel steht auf dem Zettel und Vorsätze werden sich sicher erst im Laufe des Jahres auftun. Bis es soweit ist, wird aufgetankt, gelebt und entspannt.
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