Donnerstag, 26. Mai 2011
Mittwoch, 25. Mai 2011
Really?
Sich morgens am Kaffee die Zunge verbrennen, weil man es wieder zu eilig hatte?
Obst-Joghurt-Mix mit Honig?
Den Wurm mit anderen frühen Vögeln fangen?
Bücher über Bücher über Bücher?
Immer Berlin?
Ja! Sicherlich ist nicht alles perfekt. Aber Perfektion gehört zu den langweiligsten Dingen, die einem im Leben begegnen können.
Gerade ist alles so, wie es sein muss.
Der Sommer eilt in riesigen Schritten auf uns zu, die Tage sind voll mit Arbeit, Erfüllung und Sehnsüchten, die noch erfüllt werden müssen. Es geht vorwärts und seitwärts, aber nie zurück. Gerade ist alles so, dass man es am liebsten konservieren und für schlechte Zeiten aufheben möchte.
Dienstag, 24. Mai 2011
I'm Off.
Erzwungenes Experiment an mir selbst. Wie lange halte ich es ohne mobile Kommunikation aus?
Samstagabend: Selbst mit viel Bitten und Flehen lässt sich das Handy nicht überzeugen. Es verweigert beständig jede Aufnahme von Strom. Stattdessen blinkt höhnisch das rote Lämpchen. Um der Sache noch die Krone aufzusetzen, werde ich durch permanente Warngeräusche und die eindeutige Aufforderung "Bitte Ladegerät anschließen" veralbert. Nach 30 Minuten Betteln gebe ich auf und geh ins Bett.
Sonntag: Ohne Handy bleibt mir nur der Versuch mich übers Internet mitzuteilen. Lange nicht so erfolgreich, aber der grundlegende Zweck ist erfüllt. Ist ja gar nicht so schlimm. Nur die Sache mit dem Wecker nervt. Aber der Liebste ist da und leiht mir heldenhaft sein Mobiltelefon, um den Montag nicht zu verschlafen.
Montag: Alles wie immer. Bis ich in der Bahn sitze und feststelle, dass ich hier bereits mein Telefon schmerzlichst vermisse. Mal eben noch den dummen Gedanken loswerden geht nicht. Stattdessen zücke ich Zettel und Stift und kritzel meine geistigen Ergüsse so gut es geht dort rauf. Abends packt mich die eiskalte Panik. Wie soll ich morgen wach werden? Ich hab keinen Wecker. Der war ja praktischerweise im Handy integriert... Nach einer kurzen Panikattacke fällt mein irrer Blick auf die Armbanduhr. Ich erinnere mich an diverse Situationen, in denen ich morgens von einem schnarrenden Geräusch geweckt wurde, das ich einfach nicht zuordnen konnte. Mir ist bis heute völlig schleierhaft, wie ich den Wecker in meiner Uhr stellen konnte, ohne dies zu bemerken. Aber jetzt kommt mir dies Begebenheit sehr gelegen. Also wird die Armbanduhr zum Wecker und ich kann beruhigt ins Bett kriechen. Bis jetzt hat sich jedes Handyproblem also fast von selbst gelöst.
Dienstagmorgen: So langsam gewöhne ich mich an den Gedanken, noch eine Weile ohne mobile Kommunikation unterwegs zu sein. Auch die einstündige Pause nachher werde ich schon irgendwie überstehen. Lediglich die spontanen Verabredungen entfallen und das nervt.
Samstagabend: Selbst mit viel Bitten und Flehen lässt sich das Handy nicht überzeugen. Es verweigert beständig jede Aufnahme von Strom. Stattdessen blinkt höhnisch das rote Lämpchen. Um der Sache noch die Krone aufzusetzen, werde ich durch permanente Warngeräusche und die eindeutige Aufforderung "Bitte Ladegerät anschließen" veralbert. Nach 30 Minuten Betteln gebe ich auf und geh ins Bett.
Sonntag: Ohne Handy bleibt mir nur der Versuch mich übers Internet mitzuteilen. Lange nicht so erfolgreich, aber der grundlegende Zweck ist erfüllt. Ist ja gar nicht so schlimm. Nur die Sache mit dem Wecker nervt. Aber der Liebste ist da und leiht mir heldenhaft sein Mobiltelefon, um den Montag nicht zu verschlafen.
Montag: Alles wie immer. Bis ich in der Bahn sitze und feststelle, dass ich hier bereits mein Telefon schmerzlichst vermisse. Mal eben noch den dummen Gedanken loswerden geht nicht. Stattdessen zücke ich Zettel und Stift und kritzel meine geistigen Ergüsse so gut es geht dort rauf. Abends packt mich die eiskalte Panik. Wie soll ich morgen wach werden? Ich hab keinen Wecker. Der war ja praktischerweise im Handy integriert... Nach einer kurzen Panikattacke fällt mein irrer Blick auf die Armbanduhr. Ich erinnere mich an diverse Situationen, in denen ich morgens von einem schnarrenden Geräusch geweckt wurde, das ich einfach nicht zuordnen konnte. Mir ist bis heute völlig schleierhaft, wie ich den Wecker in meiner Uhr stellen konnte, ohne dies zu bemerken. Aber jetzt kommt mir dies Begebenheit sehr gelegen. Also wird die Armbanduhr zum Wecker und ich kann beruhigt ins Bett kriechen. Bis jetzt hat sich jedes Handyproblem also fast von selbst gelöst.
Dienstagmorgen: So langsam gewöhne ich mich an den Gedanken, noch eine Weile ohne mobile Kommunikation unterwegs zu sein. Auch die einstündige Pause nachher werde ich schon irgendwie überstehen. Lediglich die spontanen Verabredungen entfallen und das nervt.
Montag, 23. Mai 2011
Business As Usual.
Zwischen Koffeinsucht und Erdbeer-Heidelbeer-Joghurt-Frühstück, zwischen kühler Morgenluft und übermütigen Sonnenstrahlen, zwischen Yogakurs und Arbeit, zwischen heute und morgen...
Die Woche beginnt und zieht mich sofort hinein, in ihren klebrigen Lauf. Gewappnet mit Erinnerungen an ein intensives, wenn auch kurzes Wochenende, kann der Stress der Woche auf mich einprasseln und mir doch fast nichts anhaben.
Die Woche beginnt und zieht mich sofort hinein, in ihren klebrigen Lauf. Gewappnet mit Erinnerungen an ein intensives, wenn auch kurzes Wochenende, kann der Stress der Woche auf mich einprasseln und mir doch fast nichts anhaben.
Freitag, 20. Mai 2011
Waiting For The Rain.
Mittwoch, 4. Mai 2011
Plan B.
Beobachten und staunen. Zusehen, wie manche vom Leben immer wieder umgeworfen werden und trotzdem nicht aufgeben. Ein Lächeln raussuchen. Jetzt erst recht. Wieder aufstehen, den Staub abklopfen, die Herzscherben einsammeln und weitermachen. Unerschütterlich im Glauben an den Plan. Den Plan, den sie sich vor langer Zeit zurecht gelegt haben. Der festlegt, ob sie an der Kreuzung nach links oder rechts gehen, ob es Tee oder Kaffee zum Frühstück gibt und ob der Tag gut oder schlecht wird.
Unerschütterlichkeit reizt mich nicht mehr. Ich mag spontane Richtungswechsel, Unentschlossenheit und lange Diskussionen bis zum Ziel. Ich will Kaffee und Tee nacheinander oder zusammen trinken können. Ich ändere meine Meinung über den Tag sekündlich. Seelige Unbeständigkeit, die auch gern mal ein Bein stellt und einen in den Dreck schubst. Aufstehen kann ich immer wieder.
In unserer Unterschiedlichkeit vereint uns der Wunsch, dass es den Herzmenschen gut geht. Egal welcher Plan dazu beigetragen hat.
Unerschütterlichkeit reizt mich nicht mehr. Ich mag spontane Richtungswechsel, Unentschlossenheit und lange Diskussionen bis zum Ziel. Ich will Kaffee und Tee nacheinander oder zusammen trinken können. Ich ändere meine Meinung über den Tag sekündlich. Seelige Unbeständigkeit, die auch gern mal ein Bein stellt und einen in den Dreck schubst. Aufstehen kann ich immer wieder.
In unserer Unterschiedlichkeit vereint uns der Wunsch, dass es den Herzmenschen gut geht. Egal welcher Plan dazu beigetragen hat.
Dienstag, 26. April 2011
Last Night.
Samstag, 23. April 2011
Restart.
Der Konfettisturm der letzten Nacht tobt noch durch die Wohnung. Immer und immer wieder wird man von kleinen Papierplättchen überrascht.
Zwischen all der Arbeit und dem Familienleben hab ich wohl das Ausgehen verlernt. Beschämt bin ich, zu noch relativ früher Stunde, nach Haus getrottet, erschöpft ins Bett gefallen und tief und fest eingeschlafen. Ein Punkt auf der stetig wachsenden To-Do-Liste: Bis zum Juli wieder feierfester werden.
Zwischen all der Arbeit und dem Familienleben hab ich wohl das Ausgehen verlernt. Beschämt bin ich, zu noch relativ früher Stunde, nach Haus getrottet, erschöpft ins Bett gefallen und tief und fest eingeschlafen. Ein Punkt auf der stetig wachsenden To-Do-Liste: Bis zum Juli wieder feierfester werden.
Jetzt: Kaffee und Restauration mit guter Musik.
Später: Arbeiten.
Freitag, 22. April 2011
Happy Afternoon.
Donnerstag, 21. April 2011
Without You I'm Nothing,
Frühstart. Kühle Morgenluft und überschwängliches Vogelgezwitscher.
Langsam den Schlüssel im Gewinde umdrehen und den Mechanismus bis zum Anschlag aufziehen.
Die rostigen Federn mit schwarzem Kaffee ölen.
Sich hinter Haaren einen Vorhang bauen, der die müden Augen noch eine Stunde verstecken soll.
Frühstart.
Langsam den Schlüssel im Gewinde umdrehen und den Mechanismus bis zum Anschlag aufziehen.
Die rostigen Federn mit schwarzem Kaffee ölen.
Sich hinter Haaren einen Vorhang bauen, der die müden Augen noch eine Stunde verstecken soll.
Frühstart.
Mittwoch, 20. April 2011
First Days Of Spring.
Mittwoch, 13. April 2011
Sonntag, 10. April 2011
Mittwoch, 6. April 2011
A Bear Inside My Bed.
Unruhig wälzt er sich von einer Seite auf die andere Seite. Die leere Stelle im Bett weckt ihn auf. Er tastet nach den Laken. Sie sind noch warm. Suchend schaut er sich um. Das Sonnenlicht blendet und so kneift der Bär die Augen zu, um sich ein bisschen Schlafgefühl und seliges Nichtstun noch zu erhalten. Aber lange hält er es nicht aus. Die leere Betthälfte kühlt aus und lässt ihn sich weiter unruhig hin und her wälzen. Kurz bevor der Bär selbst aus dem Bett kriechen und dem Geruch nach Kaffee in die Küche folgen will, krabbelt sie wieder zu ihm ins Bett und kuschelt sich an ihn. Wohlig brummend schläft der Bär wieder ein und träumt vom Honigtopf.
Dienstag, 5. April 2011
Culture Clash.
Montag Morgen. Gegen Sieben Uhr ist die Tram so wahnsinnig voll, dass man es kaum glauben mag. Hat man sich endlich einen Platz erkämpft und ist ein bisschen Glück im Spiel, dann kann man manchmal Zeuge eines amüsanten Schauspiels werden.
Marienburger Straße. Die Türen öffnen sich und ein Schwall Menschen schiebt sich hinein. Unter ihnen auch ein zartes, geschniegeltes Mädchenmädchen. Die langen dunklen Haare sind glatt gebügelt und rahmen ihr zartes, vornehm blaßes Gesicht hübsch ein. Unter dem Blazer trägt sie ein wadenlanges schwarzes Leinenkleid dazu lilafarbende Lackballerinas mit adrettem Spangenverschluss. Über der Schulter baumelt eine, auf den ersten Blick teuere Handtasche mit einem vermutlich noch viel teureren Seidentuck bestückt. Aufgrund des geringen Platzes bleibt das Mädchenmädchen direkt am Eingang stehen.
Knaackstraße. Die Türen schieben sich ein weiteres Mal auseinander. Menschen drängen aus der Bahn und wieder hinein. In der Nähe des Mädchenmädchen taucht eine Göre auf. Ihre Beine stecken in wild gemusterten Haremshosen, die Füße in ausgelatschten Turnschuhen. Eine Addidasjacke in braun schützt sie vor Wind und Regen. Um den Hals ein ausgefranstes Tuch. Die Haare zu einem wirren Knäul gebunden. Überall kringeln kleine Locken aus dem Wuschelzopf. Die Fingernägel kurz, abgebissen und schwarz lackiert. Die Göre schaut sich ein wenig um. Ihr Blick bleibt am Mädchenmädchen hängen, welches gerade mit akribischer Sorgfalt das teure Seidentuch an der teuren Tasche zu einer ordenlichen Schleife bindet und die Enden sorgsam glatt streicht. Ganz vertieft in ihre Arbeit bemerkt sie nicht den Blick der Göre, der sie von oben bist unten mustert. Im Gesicht der Göre ist plötzlich wahnsinnig viel Bewegung. Die kleine Nase kräuselt sich, die dunkeln Augen blicken plötzlich nicht mehr müde sonder spöttisch drein und der Mund verzieht sich zu einem verächtlichen Grinsen. Von all dem bemerkt das Mädchenmädchen jedoch nichts.
Memhardtstraße. Die Türen öffenen sich zum vorletzen Mal. Das Mädchenmädchen wird mit einem Traube Menschen auf die Straße gedrückt. Man hört noch kurz der Klackern der Absätze ihrer Lackballerinas. Dann ist sie aus dem Bild entschwunden. Übrig bleibt die Göre, die nun etwas ratlos ihren speckigen Rucksack betrachtet. Nach wenigen Minuten legt sich ein zufriedenes Lächel auf das vormals spöttische Grinsen. Scheinbar ist auch die Göre mit ihrem Leben vollkommen zufrieden.
Dienstag, 22. März 2011
Montag, 21. März 2011
Sunlight.
Ein Sonntagsspaziergang vorbei an Kissenwerfen, Federhaufen und Seifenblasenzauberinnen.
Sich von der Sonne wärmen lassen und um keinen Preis den schattigen Weg wählen.
Tief durchatmen. Viel erzählen und lachen.
Am Wasser entlangspazieren, dabei Kaffee trinken und Muffins zerkrümeln.
Der Frühling ist da.








Sich von der Sonne wärmen lassen und um keinen Preis den schattigen Weg wählen.
Tief durchatmen. Viel erzählen und lachen.
Am Wasser entlangspazieren, dabei Kaffee trinken und Muffins zerkrümeln.
Der Frühling ist da.
Sonntag, 20. März 2011
Freitag, 18. März 2011
I'm On My Way.
Bis in die Haarspitzen vollgestopft mit Ideen.
Ich brauche:
* viele, viele Lagen Stoffe
* eine Schneiderpuppe
* Blumen für den Balkon
* eine schöne Handschrift
* Zeit ohne Ende
In meinem Kopf purzeln derzeit viele Ideen durcheinander. Ich will nähen, pflanzen, basteln, einrichten und umstellen. Am liebsten alles gleichtzeitig. Da solche Projekte jedoch selten von Erfolg gekrönt sind, wenn ich sie so überstürzt angehe, muss alles wohl noch ein bisschen gedanklich vor sich hinwachsen, bis es endlich reif zu Umsetzung ist.
Ich brauche:
* viele, viele Lagen Stoffe
* eine Schneiderpuppe
* Blumen für den Balkon
* eine schöne Handschrift
* Zeit ohne Ende
In meinem Kopf purzeln derzeit viele Ideen durcheinander. Ich will nähen, pflanzen, basteln, einrichten und umstellen. Am liebsten alles gleichtzeitig. Da solche Projekte jedoch selten von Erfolg gekrönt sind, wenn ich sie so überstürzt angehe, muss alles wohl noch ein bisschen gedanklich vor sich hinwachsen, bis es endlich reif zu Umsetzung ist.
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