Kaffee wird immer dann am dringensten benötigt, wenn keiner mehr im Haus ist.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Samstag, 22. Oktober 2011
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Sonntag, 16. Oktober 2011
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Fried.
Herbst
Ich hielt ihn für ein welkes Blatt
im Aufwind
Dann auf der Hand:
ein gelber Schmetterling
Er wird nicht länger dauern
als ein Blatt
das fallen muß
in diesem großen Herbst
(und ich nicht länger
als ein gelber Falter
in deiner Liebe großer Flut
und Ebbe)
und flattert doch
und streichelt meine Hand
auf der er sich bewegt
und weiß es nicht
Ich hielt ihn für ein welkes Blatt
im Aufwind
Dann auf der Hand:
ein gelber Schmetterling
Er wird nicht länger dauern
als ein Blatt
das fallen muß
in diesem großen Herbst
(und ich nicht länger
als ein gelber Falter
in deiner Liebe großer Flut
und Ebbe)
und flattert doch
und streichelt meine Hand
auf der er sich bewegt
und weiß es nicht
(Erich Fried)
Mittwoch, 12. Oktober 2011
She's Back.
Montag, 10. Oktober 2011
Freitag, 7. Oktober 2011
Pocket Full Of Stones.
Sich zurücklehnen und den Dingen ihren Lauf lassen. Ein Mantra, dass ich immer wieder vor mich hinsage. Leise. Vielleicht schramme ich schon haarscharf an blauäugiger Dummheit vorbei. Durchatmen und den Elefanten wieder in eine Mücke verwandeln. Nicht überall Gespenster sehen.
Zum nichts tun können verbannt, geistert immer wieder die Frage aller Fragen im Kopf umher: "Ab wann wird aus Schweigen Verschweige und Lügen?"
Zum nichts tun können verbannt, geistert immer wieder die Frage aller Fragen im Kopf umher: "Ab wann wird aus Schweigen Verschweige und Lügen?"
Clean Chic.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Dienstag, 4. Oktober 2011
Sonntag, 2. Oktober 2011
Hungover All Over.
Verkaterte Sonntag sind selten. Jetzt weiß ich auch wieder warum. Schmerzlich erinnern sie einen daran, dass man hoffnungslos dem Verfall ausgesetzt ist und mit jeder Zigarette und jedem Glas Wein auf seine eigene Vergänglichkeit hinarbeitet. Das Erwachen ist immer bitter, die Zunge immer schwer und staubtrocken, der Kopf wattig und das allgemeine Befinden dümpelt zwischen dumpf und sterbenselend hin und her. Nach fünf Stunden Arbeit lässt das flaue Gefühl langsam nach und die Aussicht auf Pizza vom Liebsten und Streicheleinheiten für Geist und Körper mobilisieren die letzten Reserven. Trotzdem bin ich seelisch noch so butterweich und empfindlich wie ein Neugeborenes.
Samstag, 1. Oktober 2011
Lost.
Der September war anstrengend und vollgestopft mit Arbeit. Leben auf Abruf. Keine Zeit für Entspannung, keine Zeit für außerplanmäßiges. Immer einen Schritt nach dem anderen gehen. Die Füße sind weit vor dem Kopf, gehen starr vorran, während der Kopf noch zurückschaut und dem Vergangenen nachfühlt. Dennoch war hier und da Zeit für kleine Pausen, Zeit zum Akku aufladen und Zeit um zu Atem zu kommen. Ausreichend, um sich mit Zufriedenheit und Glücksgefühlen vollzusaugen. Der Oktober kann kommen.












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