Wieder einmal hat er bewiesen, dass er der tollste Freund der Welt ist und beim Fliederklauen Schmiere steht. Egal was passiert.
Dienstag, 26. April 2011
Samstag, 23. April 2011
Restart.
Der Konfettisturm der letzten Nacht tobt noch durch die Wohnung. Immer und immer wieder wird man von kleinen Papierplättchen überrascht.
Zwischen all der Arbeit und dem Familienleben hab ich wohl das Ausgehen verlernt. Beschämt bin ich, zu noch relativ früher Stunde, nach Haus getrottet, erschöpft ins Bett gefallen und tief und fest eingeschlafen. Ein Punkt auf der stetig wachsenden To-Do-Liste: Bis zum Juli wieder feierfester werden.
Zwischen all der Arbeit und dem Familienleben hab ich wohl das Ausgehen verlernt. Beschämt bin ich, zu noch relativ früher Stunde, nach Haus getrottet, erschöpft ins Bett gefallen und tief und fest eingeschlafen. Ein Punkt auf der stetig wachsenden To-Do-Liste: Bis zum Juli wieder feierfester werden.
Jetzt: Kaffee und Restauration mit guter Musik.
Später: Arbeiten.
Freitag, 22. April 2011
Happy Afternoon.
Donnerstag, 21. April 2011
Without You I'm Nothing,
Frühstart. Kühle Morgenluft und überschwängliches Vogelgezwitscher.
Langsam den Schlüssel im Gewinde umdrehen und den Mechanismus bis zum Anschlag aufziehen.
Die rostigen Federn mit schwarzem Kaffee ölen.
Sich hinter Haaren einen Vorhang bauen, der die müden Augen noch eine Stunde verstecken soll.
Frühstart.
Langsam den Schlüssel im Gewinde umdrehen und den Mechanismus bis zum Anschlag aufziehen.
Die rostigen Federn mit schwarzem Kaffee ölen.
Sich hinter Haaren einen Vorhang bauen, der die müden Augen noch eine Stunde verstecken soll.
Frühstart.
Mittwoch, 20. April 2011
First Days Of Spring.
Mittwoch, 13. April 2011
Sonntag, 10. April 2011
Mittwoch, 6. April 2011
A Bear Inside My Bed.
Unruhig wälzt er sich von einer Seite auf die andere Seite. Die leere Stelle im Bett weckt ihn auf. Er tastet nach den Laken. Sie sind noch warm. Suchend schaut er sich um. Das Sonnenlicht blendet und so kneift der Bär die Augen zu, um sich ein bisschen Schlafgefühl und seliges Nichtstun noch zu erhalten. Aber lange hält er es nicht aus. Die leere Betthälfte kühlt aus und lässt ihn sich weiter unruhig hin und her wälzen. Kurz bevor der Bär selbst aus dem Bett kriechen und dem Geruch nach Kaffee in die Küche folgen will, krabbelt sie wieder zu ihm ins Bett und kuschelt sich an ihn. Wohlig brummend schläft der Bär wieder ein und träumt vom Honigtopf.
Dienstag, 5. April 2011
Culture Clash.
Montag Morgen. Gegen Sieben Uhr ist die Tram so wahnsinnig voll, dass man es kaum glauben mag. Hat man sich endlich einen Platz erkämpft und ist ein bisschen Glück im Spiel, dann kann man manchmal Zeuge eines amüsanten Schauspiels werden.
Marienburger Straße. Die Türen öffnen sich und ein Schwall Menschen schiebt sich hinein. Unter ihnen auch ein zartes, geschniegeltes Mädchenmädchen. Die langen dunklen Haare sind glatt gebügelt und rahmen ihr zartes, vornehm blaßes Gesicht hübsch ein. Unter dem Blazer trägt sie ein wadenlanges schwarzes Leinenkleid dazu lilafarbende Lackballerinas mit adrettem Spangenverschluss. Über der Schulter baumelt eine, auf den ersten Blick teuere Handtasche mit einem vermutlich noch viel teureren Seidentuck bestückt. Aufgrund des geringen Platzes bleibt das Mädchenmädchen direkt am Eingang stehen.
Knaackstraße. Die Türen schieben sich ein weiteres Mal auseinander. Menschen drängen aus der Bahn und wieder hinein. In der Nähe des Mädchenmädchen taucht eine Göre auf. Ihre Beine stecken in wild gemusterten Haremshosen, die Füße in ausgelatschten Turnschuhen. Eine Addidasjacke in braun schützt sie vor Wind und Regen. Um den Hals ein ausgefranstes Tuch. Die Haare zu einem wirren Knäul gebunden. Überall kringeln kleine Locken aus dem Wuschelzopf. Die Fingernägel kurz, abgebissen und schwarz lackiert. Die Göre schaut sich ein wenig um. Ihr Blick bleibt am Mädchenmädchen hängen, welches gerade mit akribischer Sorgfalt das teure Seidentuch an der teuren Tasche zu einer ordenlichen Schleife bindet und die Enden sorgsam glatt streicht. Ganz vertieft in ihre Arbeit bemerkt sie nicht den Blick der Göre, der sie von oben bist unten mustert. Im Gesicht der Göre ist plötzlich wahnsinnig viel Bewegung. Die kleine Nase kräuselt sich, die dunkeln Augen blicken plötzlich nicht mehr müde sonder spöttisch drein und der Mund verzieht sich zu einem verächtlichen Grinsen. Von all dem bemerkt das Mädchenmädchen jedoch nichts.
Memhardtstraße. Die Türen öffenen sich zum vorletzen Mal. Das Mädchenmädchen wird mit einem Traube Menschen auf die Straße gedrückt. Man hört noch kurz der Klackern der Absätze ihrer Lackballerinas. Dann ist sie aus dem Bild entschwunden. Übrig bleibt die Göre, die nun etwas ratlos ihren speckigen Rucksack betrachtet. Nach wenigen Minuten legt sich ein zufriedenes Lächel auf das vormals spöttische Grinsen. Scheinbar ist auch die Göre mit ihrem Leben vollkommen zufrieden.
Dienstag, 22. März 2011
Montag, 21. März 2011
Sunlight.
Ein Sonntagsspaziergang vorbei an Kissenwerfen, Federhaufen und Seifenblasenzauberinnen.
Sich von der Sonne wärmen lassen und um keinen Preis den schattigen Weg wählen.
Tief durchatmen. Viel erzählen und lachen.
Am Wasser entlangspazieren, dabei Kaffee trinken und Muffins zerkrümeln.
Der Frühling ist da.








Sich von der Sonne wärmen lassen und um keinen Preis den schattigen Weg wählen.
Tief durchatmen. Viel erzählen und lachen.
Am Wasser entlangspazieren, dabei Kaffee trinken und Muffins zerkrümeln.
Der Frühling ist da.
Sonntag, 20. März 2011
Freitag, 18. März 2011
I'm On My Way.
Bis in die Haarspitzen vollgestopft mit Ideen.
Ich brauche:
* viele, viele Lagen Stoffe
* eine Schneiderpuppe
* Blumen für den Balkon
* eine schöne Handschrift
* Zeit ohne Ende
In meinem Kopf purzeln derzeit viele Ideen durcheinander. Ich will nähen, pflanzen, basteln, einrichten und umstellen. Am liebsten alles gleichtzeitig. Da solche Projekte jedoch selten von Erfolg gekrönt sind, wenn ich sie so überstürzt angehe, muss alles wohl noch ein bisschen gedanklich vor sich hinwachsen, bis es endlich reif zu Umsetzung ist.
Ich brauche:
* viele, viele Lagen Stoffe
* eine Schneiderpuppe
* Blumen für den Balkon
* eine schöne Handschrift
* Zeit ohne Ende
In meinem Kopf purzeln derzeit viele Ideen durcheinander. Ich will nähen, pflanzen, basteln, einrichten und umstellen. Am liebsten alles gleichtzeitig. Da solche Projekte jedoch selten von Erfolg gekrönt sind, wenn ich sie so überstürzt angehe, muss alles wohl noch ein bisschen gedanklich vor sich hinwachsen, bis es endlich reif zu Umsetzung ist.
Mittwoch, 16. März 2011
Miranda.
Gelegentlich hat man das Bedürfnis sich im Leid anderer zu baden. Man weiß es eigentlich noch gar nicht, aber dann, wenn man mitten drin ist, fühlt man sich plötzlich genau an der richtigen Stelle. Man beobachtet Beziehungen, die nie wirklich existiert haben, man schaut Figuren dabei zu, wie sie wissend ins Unglück laufen und sich dabei trotzdem so lebendig wie nie zu vor fühlen. Man kommt nicht davon los, bis die letzte Seite ausgelesen ist. Das Gefühl, das einem bleibt ist ein undeutliches Ziehen im Herzen. Auf der einen Seite Erleichterung, weil man sich sicher vor solcherlei Abstürzen glaubt. Auf der anderen Seite Mitgefühl, weil die Erlebnisse der Figuren ganz leise, fast heimlich ein verstecktes Gefühl streicheln. Eines, das nur zum Vorschein kommt, wenn das eigene Elend mal wieder zu groß wird. Eines, das fast nie sichtbar, aber immer im Gedächtnis ist.
Dienstag, 15. März 2011
Sonntag, 13. März 2011
Sleep.
Like Almost Every Sunday.
Aufstehen, trotz fortgeschrittener Tageszeit ist es noch ruhig in der Wohnung. Unter der Dusche prickelt erst kühles Wasser auf die müde Haut, dann wird es wärmer und ich wacher. Wieder in ein Handtuch eingewickelt einen dampfenden Earl Grey trinken und die arme Winterhaut mit viel Pflege versorgen. Der Frühling kommt. Draußen zwitschert es und die Sonne sucht ihren Weg durch die ungeputzten Fensterscheiben.
Dienstag, 8. März 2011
In My Dreams I Go Wherever I Want.
Urlaubsträume verfliegen schnell, besonders, wenn sie so utopisch sind, wie diese:
* Ein flaches Haus/Häusschen auf einer Klippe. Umgeben von knorrigen, alten Bäumen.
* Hohe Fenster lassen viiiiiiel Sonnenlicht rein und sind komischerweise blitzeblank geputzt.
* Blaues, stürmisches Meer. Viel Aussicht und wenig, was die Aussicht stört.
* Wind.
* Kaffee zu jeder Tages und Nachtzeit.
* Nur die besten Freunde sind dabei. Und das Haus bietet Platz für jeden.
* Eine Hängematte auf der Terrasse.
Und dann klingelt der Wecker und der Urlaub ist vorbei.
* Ein flaches Haus/Häusschen auf einer Klippe. Umgeben von knorrigen, alten Bäumen.
* Hohe Fenster lassen viiiiiiel Sonnenlicht rein und sind komischerweise blitzeblank geputzt.
* Blaues, stürmisches Meer. Viel Aussicht und wenig, was die Aussicht stört.
* Wind.
* Kaffee zu jeder Tages und Nachtzeit.
* Nur die besten Freunde sind dabei. Und das Haus bietet Platz für jeden.
* Eine Hängematte auf der Terrasse.
Und dann klingelt der Wecker und der Urlaub ist vorbei.
Sonntag, 6. März 2011
Little Sunlight Inside.
Eine diffuse Unruhe schmeißt mich am Sonntagmorgen bereits kurz nach halb sieben aus dem Bett. Panisch suche ich nach dem Handy. Ich hab verschlafen!!! Als ich schon mit einem Bein in der Hose stecke, wird mir klar, dass die Ruhe in der Wohnung und das Sonnenlicht draußen mir eigentlich sagen sollten: " Es ist Sonntag Baby, entspann dich." Also krabbel ich wieder ins Bett. Doch an Schlaf ist irgendwie auch nicht mehr zu denken. Stattdessen beobachte ich, wie die Sonne kleine Kreise auf meine Wand malt und das Licht durch die schmierigen Fenster tanzt.
Dienstag, 22. Februar 2011
Hello Mediocrity.
Meine Bachelorarbeit und ich, wir sind uns scheinbar ein bisschen ähnlich. Leichtfüßig balancieren wir am Rand des Abgrundes und haben doch keine Lust zu springen, weil wir uns in unserer Situation immer irgendwie hübsch einrichten können. Perfektionierte Mittelmäßigkeit. Das spiegelt sich dann wohl auch im großen Bruder Abschlusszeugnis wieder. Mittelmäßigkeit. Aber ich habs geschafft und zeitgleich auch den Beweis erbracht, dass ich wohl eher praktisch veranlagt bin. Schon meine Biolehrerin hat mir damals vorgeworfen, ich würde ausschließlich populärwissenschaftlich schreiben, weil mir die Liebe zur Wissenschaft fehlt. Sie hatte Recht und ich und meine Mittelmäßigkeit bleiben auf unserem Weg und genießen die Sonne und wissen, dass die Entscheidung, was praktisches zu machen goldrichtig war.
I Woke Up This Morning, It Came Without Warning.
Egal was der Besuch im Prüfungsbüro bringt, wie ärgerlich oder erfreulich das Ergebnis ist, nichts und niemand kann mir diesen Tag wirklich verderben. Der Liebste hat schon letzte Woche dafür gesorgt, das meine Laune heute grundsätzlich nicht unter 100 fallen kann. Auch wenn der Abend nach Potsdam führt. Es wird einfach grandios umwerfend echt und laut.
Bachelor.
Heute hagelt es Ergebnisse und wenn alles gut geht und das Prüfungsbüro nicht wegen der viele Sonne kurzfristig frei macht, kann ich in ein paar Stunden mein Ergebnis in die Hand nehmen. Dann wirds entweder in die Ecke geworfen und bespuckt oder mit Champagner begossen. Nervosität krabbelt in die Fingerspitzen und unter die Fusssohlen. Ich hoffe, ich hab mich nicht komplett verschätzt.
Donnerstag, 17. Februar 2011
Dienstag, 15. Februar 2011
Tuesdaylove.
Den ersten von zwei freien Tagen bewusst nutzen, so das mindestens jede zweite Minute bis zum Platzen mit Sinn gefüllt ist, das ist der Plan. Trotzdem lässt man sich mit dem Wachwerden Zeit. Nichts ist anstrengender, als ein Tag, der nicht nach dem eigenen Rhythmus beginnt.
Nach dem Kaffee raus in die Kälte. Die Sonne kitzelt die Nase. Richtig warm wird es trotzdem nicht. Auf dem Markt das Frühstück nachholen. An jedem Stand von Naschhaftigkeiten und Leckereien kosten und sich nicht entscheiden können. Mit gefüllten Tüten und durchgefroren bis auf die Knochen zurück in die warme Wohnung huschen. Frischen Pfefferminztee trinken und sich einmal durch die Errungenschaften futtern.
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